Von den Wortverboten zu den Wortgeboten

Man hat die Gangart noch einmal deutlich verschärft. Setzte es bisher immer mehr Wortverbote, setzt es jetzt immer mehr Wortgebote.

Es geht also nicht mehr nur darum, was man nicht sagen darf, sondern was man in bestimmten Zusammenhängen wie sagen muss.

Das trifft mich derzeit nur deshalb noch weniger, weil ich für kein staatliches oder sonst in dem Sinne „verantwortliches“ Unternehmen arbeite, YouTube allenfalls ein paar alte Videos zensieren kann, Facebook nur sich selber, ebenso Twitter oder Instragram.

Gleichwohl ist mir natürlich klar, dass auch hier irgendwo ein schräger Witz ausgefunden werden könnte, zumal mit noch weiterreichenden Gesetzen, der dann irgendwie unter das völlig nebulöse Konstrukt von „Hassrede“ gesetzt.

Davor kann ich mich nicht völlig schützen, es sei denn ich rede nur noch von Springspinnen oder Molchen, möglichst ohne je eine Springspinne oder einen Molch zu beleidigen, so dass ich von deren Verteidigern angeprangert werde. Letztlich sehe ich gar keinen echten Schutz, außer ich wollte sowohl das Schreiben als auch das Reden gänzlich einstellen, das ehrliche Reden jedenfalls, schreiben muss ja keiner, reden muss man doch oft.

Also wird sich 2020 hier alles nahtlos fortsetzen. Mit geringen Änderungen vielleicht, auch was meine Rede anlangt, aber nur so, wie ich das mag.

Zurück zum Ausgangspunkt. Ich werde mich vermutlich noch mehr um die Wortgebote kümmern müssen.

 

 

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