Videos im Netz? – Texte: VIELE Zehnerpotenzen mehr Inhalt je Datenmenge

Ich verstehe die Leute, die jetzt zu BitChute und Telegram und sonstwohin gehen, Hauptsache weg von YouTube.

Nur: Wie lange hält das dort?

BitChute hat seinen Hauptsitz in England, was heutzutage schon gar keine besonders verlässliche Aussichten auf Meinungfreiheit mehr liefert. In England kann einen die Polizei abholen, weil man in einem Tweet nicht respektvoll genug gegenüber einer Transperson war. Und Wikipedia sagt schon, dass bei BitChute vor allem Verschwörungstheoretiker und der bekannte böse Rest zugange seien.

Ich weiß den Videoleuten allerdings auch keinen echten Rat. Sie werden es wohl auf gut Glück in jeder Richtung probieren müssen.

Mir wiederum wurde versichert, ich könne selbst dann noch Texte ins Netz stellen, sollte mir WordPress die Nutzung seiner freien Software doch irgendwie untersagen. Sehr primitiv wäre das dann, aber die Texte könnten erscheinen. Jedenfalls so lange, bis die Bundesrepublik Deutschland über mich ein Redeverbot, ein Netzverbot verhängte.

Vielleicht kommt das geschriebene Wort zurück.

Da müssen ja, gemessen an Videos, nur schrecklich kleine Datenmengen übertragen werden.  Wie viele tausend Seiten Text macht eine Minute Video? Wer braucht eine große Netzinfrastruktur, einen Haufen Speicher und Server, wenn er am Tag ein paar tausend Zeichen raushaut?

Ich werde zumindest in absehbarer Zeit genau aus diesem Grunde weder in Audio noch in Video gehen.

Auch ist eben ein Text, wo er gefällt, im Nu gespeichert, viele, viele passen schon auf einen Stick oder eine CD, sind auch schnell weitergeleitet oder gar ausgedruckt und obendrein kopiert. Und, wenn es denn sein muss, selbst noch per klassischem Brief verschickt.

Keine noch so obercoole Schweinsfirma hat da den Finger drauf.

 

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