Hollywood sitzt im eigenen Scheißefass (II)

Ein inhärentes Grundproblem, weshalb Woke-Hollywood jetzt im eigenen Scheißefass sitzt, besteht offenkundig darin, dass man es nicht mehr versteht, interessante Hauptprotagonisten aufzubauen, damit auch, logischerweise, eine spannende Geschichte.

Die Woke-Filme haben schlicht keine Zeit für sowas. Diversity, allerlei Anbiederungen und daruntergelegte politische Botschaften lassen die Entwicklung von vielschichtigen Charakteren nicht mehr zu, alles ist Belehrung und progressives Psychologinnenklo, und da die Leute das merken, beschimpft man sie jetzt mächtig, zumal alle toxischen, radikalmisogynen Männer, also fast alle Männer, weil sie nicht ins Kino wollen, um so eines, womöglich zwei Stunden lang ohne Spülung, betrachten zu müssen.

Weshalb sollte eine selbstbewusste schwarze Amerikanerin es nicht ertragen können, wenn da im Film auch ein gar nicht schlecht aussehender und recht alerter weißer Heteromann rumrennt? Oder warum sollte ein schwuler chinesischstämmiger Amerikaner beim Kinogang überall edle schwule Chinesen sehen wollen? Habt Ihr sie noch alle?

Ihr holt von den „wokesten“ Weibern gleich einen Riesenschlag, gebt damit an wie zehn nackerte … , zwangsläufig bestenfalls unteres cineastisches Mittelmaß damit, und inzwischen übt Ihr Euch in der lächerlichsten präventiven Art der Publikumsbeschimpfung, schon bevor Eure Streifen an der Kasse bewertet werden. Vielleicht sollet Ihr die ganzen weißen Mannsarschlochrassistenradikalmisogynisten von der Polizei ins Kino fahren lassen, Freundinnen oder Gattinnen sind gleich mitzunehmen.

You are nuts. Ihr spinnt. You are off the rails. Ihr habt ein Rad ab.

Das Köstlichste dabei ist, wie Ihr über Eure finanziellen und Woke-Querverbindungen große Medien auf gute Kritiken und volle Unterstützung Eurer Schimpf-Agenda quasi einzwingen könnt, diese dabei aber gleich mitbeschädigt, mit in Euer Scheißefass zieht. Was, Ihr Spasten, gingen die meisten Frauen und Minderheiten und alle gutgesinnten Woke-Männer in diese Filme? Wäre das nicht fette Ernte, Suckers? Mal daran gedacht, dass Chinesen und Inder und Japaner und manche andere einfach einen guten, unterhaltsamen Film sehen wollen, die Eure Woke-Kacke gar nicht interessiert? Im Gegenteil abstößt?

Ja, es sitzt sich in jedem Scheißefass nicht gut, hat man aber selber erst die Scheiße reingetan und sich dann freiwillig reingesetzt, mag das doch peinlicher sein, denn wenn man mal völlig unschuldig in der Scheiße sitzt. Man versucht so bald wie möglich da rauszukommen, egal, ob es ein Malheur war oder gar jemand beihalf, man reinigt sich und hat die Sache nicht zu verantworten, nur sehr Geringe werden ihren Spott daran haben können.

Die Extrascheiße mit Eurem Scheißefass ist zudem, dass Ihr ja gar nicht so schnell rauskönnt; setzt Ihr das an, wird Eure aufgestachelte Klientel mit Riesenscheißespritzen gegen Euch anrücken, Eure Studios und Mitarbeiter sind schnell nicht mehr sicher.

Auf der einen Seite die Kinobesucher mit den Dollars, auf der anderen Seite die eigene Woke-Media-Meute, die zwar unendlich viel kostenlose Werbung macht (Werbung zwischen den mehr oder weniger offenen Beschimpfungen der Nichtbesucher), kommt der Dollar in dieser Branche allzulange nicht, kann man das leider nicht so leicht wie bei Banken, Rüstungsfirmen und in anderen Branchen kaschieren. Zu wenige wollen sowas sehen. Das spricht sich rum.

Es stehen die kommenden Monate mehrere sehr teure Produktionen auf dem Spiel. Bis Mitte nächsten Jahres kann der Arsch im Scheißefass schon ziemlich ab sein. Vielleicht trocknet die Scheiße ja besser, wenn man frisch gefeuert ist.

Und ich denke wirklich nicht, dass ich mich hier in Rage oder allzu hoffnungsfrohe Begeisterung über das Kommende hineingeredet habe: Hollywood hat sich richtig arg ins eigene Scheißefass gesetzt.

 

 

 

 

 

Bisher 2 Kommentare

2 Antworten auf „Hollywood sitzt im eigenen Scheißefass (II)“

  1. Für Ihren fast im Privaten Blog stattfindende Wortmächtigkeit bedarf es imho einer grösseren Bühne. Dies hier habe ich mal gepostet, nur unter Nennung Ihrer Initialen. „Die Extrascheiße mit Eurem Scheißefass ist zudem, dass Ihr ja gar nicht so schnell rauskönnt; setzt Ihr das an, wird Eure aufgestachelte Klientel mit Riesenscheißespritzen gegen Euch anrücken, Eure Studios und Mitarbeiter sind schnell nicht mehr sicher.“. Eine Praline für Feinschmecker die mich schon geortet haben und selbst gedankliche Alltagskost (Catfood) verschabscheuen. First we take Berlin, than we take Manhattan, künstlerisch selbstverständlich, Sancho Pansas heimliche Förderer

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