Google didn’t kill himself!

Ja, ich habe mir auch schon mal einen runtergeholt, achwas, insgesamt einige Male.

Der Google scheint das aber Tag und Nacht zu brauchen. Er holt sich ständig an noch geilerer Zensur und völlig verquasten Texten dazu einen runter, er scheint gar nicht mehr anders zu können.

Gut, ja, ich mag auch schon verquaste Texte verfasst haben, wo ich mir aber mal einen runtergeholt habe, ging es dabei nicht um einen mehr oder weniger krassen Unfug, den ich mehr oder weniger bierselig oder töricht ins Netz gestellt hatte.

Sprachlich sind die Leute dort sowieso nachweisliche Spasten. Witz ist ihnen ein gefährliches Fremdwort, jedes Abwürgen von Geist heißt ihnen Gewinst.

Ja, ich war auch schon einmal betrunken, manchen Unfug mag ich da abgesondert haben. Den habe ich dann aber nicht für ein Billionenunternehmen, noch halbvernachtet auch noch hingeschrieben. Und überdies aufrechterhalten. Als Richtlinie für alle.

Ich will jetzt nicht darüber spekulieren, wie viele Cocktails und Lines und andere Spezereien man bei denen braucht, um sich als mächtigste Privatkumpanei des Planeten vor jedem Lesfähigen (ich merke das noch nach fünf Bieren) vollkommen lächerlich zu machen.

Für derlei sprachliches Werk wie die neuen Richtlinien für YouTube kann es keine Fünfbissechs mehr geben, mein Vater hätte das als Sechsbisfünf benannt, denn er liebte die aufsteigende, anspornende Benotung.

Hier ist die Sechs nicht nur glatt. Wir nannten so etwas, indem es nicht nur ungenügend, sondern mehrfach ungenügend, weiland einen Vierundzwanziger.

Und solchen Leuten, die man nicht einmal unter reguläre Idioten oder einfach völlig Lernresistente (unter Kindern trafen wir nie völlig Lernresistente) einordnen kann, folgt noch die Welt.

Sagt natürlich auch einiges über die Welt aus. Viel mehr aber über den Google. Der nämlich will sterben.

Das ist Sehnsucht nach dem eigenen Tode.

 

 

 

 

 

 

 

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