Google didn’t kill himself! (II)

Manche beim Google, die denkerisch nicht völlig in dessen Zensurwichswahn versunken, machen sich natürlich schon Gedanken über eine weiterlebichte Zukunft, ja, das Geld ist gut, noch gilt die Firma was, doch ist deren Absturz programmiert, man täte gut daran, nicht in den Untergangsstrudel zu geraten. Leute, die so dumm waren, die mögen die Headhunter nachher nicht.

Also ist Absatzbewegung das infomilitärische Gebot für diejenigen, die sich in so einem Puff noch etwas Verstand zu bewahren wussten.

Am besten erstmal gesundheitliche Gründe vorschützen und abwarten, eine Genderkrise vortäuschen, irgendwas. Man kennt ja den Laden, sollte wissen, wie man unter dessen Radar durchkommt.

Burnoutgefahr und ein kalkulierter freiwilliger Gang zum Betriebspsych ist da vermutlich eine der besten Optionen. Noch steht der Laden ja, man weiß wie mächtig, und man sollte nicht vorschnell auffallen.

So kann man aber nachher sagen, wie man da schon von all den Lügen niedergestresst war: man sah, hatte aber unendliche Angst, rief auf diese Art um Hilfe.

Besser noch, man ging irgendwo im Silikontal zusätzlich zu einem selber bezahlten Privatpsych, viel besser noch zu einer Privatpsych. Das untermauert die Story viel besser. Wahrscheinlich gehört man auch zu einer gedissten Minderheit (ist also nicht bevorzugt weiß, männlich, alt, unschwul) und kann so weitere Punkte sammeln, um am Ende gewissermaßen in Notwehr, was sage ich, als Held gehandelt zu haben.

Ich weiß nicht, inwieweit Google derlei mögliche interne Verräter schon auszuspähen und unschädlich zu machen weiß. 

Nur, dass es am Ende erstmal heißen wird: „Google didn’t kill himself!“

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