„Fall“ JK Rowling: Zwischenbetrachtung

Ich will den Fall JK Rowling doch noch einmal aufgreifen, denn er ist auch in einem Sinne lehrreich, den ich kaum beachtet fand.

Über Nacht ist sie von einer linken Ikone zu einer völlig verhassten und aufs übelste beschimpften Schlampe abgestürzt, weil sie meinte, das biologische Geschlecht sei unveränderlich.

Zuvor machte sie in immer mehr Migrantenaufnahme, Klimadöns, selbst nachträglicher Umschwulung von Potter-Charakteren, alles Bingo, Jubel überall. Nur: Alle diese Dinge konnten ihr persönlich scheißegal sein. Das mit den Männern in den Frauenduschen hat sie dann wohl aus der guten Bahn gehauen, denn sie hat zwei Töchter, die jüngere ist 14.

Auf einmal könnten 500 Millionen und aller Ruhm nicht mehr helfen, vielleicht kam sie sogar – dumm ist sie ja nicht vom Grunde her, das bezeugen die ursprünglichen Potterromane – auf die gar nicht so fernliegende Idee, dass ihre Kleine ganz bevorzugt auf der Liste bestimmter „Weibsleute“ stehen könnte, und sei es nur, um einen Skandal zu erzeugen.

Ja, der eigene Kittel ist dann doch der eigene Kittel. Sally und Sandra aus der britischen Unterschicht werden besser mit der neuen Lage zurecht kommen, Aishe wird eh keiner es wagen sie anzugraben…

Immerhin hat Rowling sich jetzt hingestellt. Sie wird wohl auch mit giftigen Reaktionen gerechnet haben. Vermutlich hat sie das aber reichlich unterschätzt. Vielleicht lernt sie daraus, indem sie jetzt erkennt, welche Art Freunde sie sich da jahrelang so schön an den eigenen Hals gebunden hat.

Bisher kein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.