10 Antworten auf „Vom Veganismus als Kult“

  1. @ Magnus
    kann ich bestätigen.
    Aufgrund gesundheitlicher Probleme und einem Buch probierte ich das aus. Dann hätte es mich 2015 fast erwischt. Bin noch von der Schaufel gesprungen, aber Veganismus ist nicht mehr bei mir. Der Mensch braucht Aminosäuren und tierisches Fett. Auch wenn manche das nicht glauben wollen. Ich weiß es. Seither habe ich meinen Körper wieder aufgebaut mit Butter und Eiern und manchmal auch etwas Fleisch. Ich konnte ein ganzes Jahr nicht ohne Frühstück aus dem Haus gehen, so schwach war ich. Ich hing nur noch am Fahrrad. Konnte nur kochen, essen, Toilette und dann wieder ins Bett. Viele Monate. Kein Arzt konnte mir helfen. Niemand wusste das mit der fehlenden Magensäure und den Aminosäuren. Die Darmschleimhaut musste neu aufgebaut werden.

    Ok, das ging noch einmal gut. 🙂 Leider fragt mich niemand, ich weiß ziemlich viel. Doch Du bist ja auch gesund. Halte doch Vorträge…. ? Irreführung ist ja an jeder Ecke. Alle schwärmen in den höchsten Tönen von den tollen Richtungen der Ernährung und so weiter und so fort.

    1. @ Gigi

      Zum Thema Veganismus traute ich mich derzeit nicht, einen ernsthaften Vortrag zu halten. Und zwar nicht aus Angst vor dem Publikum, sondern weil ich viel zu wenig darüber weiß, um dazu als seriöser Redner antreten zu können. Ansonsten habe ich viele Vorträge gehalten, zumal als Lehrer. Lässt man mich alten weißen Heteromann mal wieder irgendwo auf die Bühne, es mag wiederum einiges zu genießen sein. Zum Thema Veganismus träte ich zurzeit, mangels genaueren Wissens, nur als Kabarettist beziehungsweise Komödiant an. Darin habe ich ebenfalls Erfahrung, vor allem keine Angst, mich lächerlicher zu machen als das Publikum oder irgendwen.

      1. @ Gigi

        Es gibt viele dem Deinen ähnliche Berichte. Ich war nie Veganer, und ich werde es hoffentlich nie sein müssen. Ich will das nicht einmal ausprobieren. Eher noch probiere ich LSD oder Fliegenpilz. Das sagt, wie man sagt, schnell an, ich muss mich nicht über Wochen quälen, um einen Effekt zu erzielen und darüber nachdenken zu können. Drehe ich nicht gleich durch, sind die sonstigen gesundheitlichen Gefahren bei einmaligem Genuss vergleichsweise gering.
        Was fehlt ist eine Aufstellung von Erfahrungen wie der Deinigen.
        Gibt es sie, nenne mir sie.
        Ansonsten wird es Zeit, da mal tätig zu werden.

          1. @ Magnus

            ich muss ja jetzt breit grinsen. Obwohl es so dramatisch war. Nachts immer stundenlang Krämpfe mit Todesangst und Wut im Bauch und habe auch den Mitbewohner aufgeweckt. Nach ein paar Tagen war der weich wie Püree und platze aus den Fugen: „Dann stirb eben, ich scheiß drauf, ich will schlafen!“

            Dann in meiner Verzweiflung fiel mir ein, dass ich vielleicht auch Mangel an Selbstliebe hätte und beschäftigte mich damit. Wenn du so drauf bist, dann weißt du ja nicht im Geringsten, wie du da raus kommst. Geht natürlich um Konditionierung in der Kindheit mit allem Pi Pa Po.

            Habe auch a l l e s falsch gemacht und vom Stand weg Fleisch gegessen, wie der Arzt ja gesagt hatte. Und das mit abtrainierter Magensäure! Ja, weißt Du Magnus, ich bin zäh. Einfach zäh. Habe es geschafft. In dieser Zeit habe ich das Buch mit weit über 1000 Seiten gelesen – nachts : „Der Streik“, von Ayn Rand. Da es so schwer war, stellte ich es auf einen hölzernen Buchhalter.

            Nun Schluss mit dem Geplauder aus dem Nähkästchen….

          2. @ Gigi

            Mir geht die Sache mit dem Veganismus gerade besonders nahe (auch wann immer ich an Kinder denke, denen man diesen verantwortungslos, wenn nicht kriminell verordnet), weil eine mir nahestehende Person vor ein paar Monaten diesen Weg gewählt hat, ich ihr gegenüber nur sehr vorsichtig meine Bedenken äußern kann.

  2. @ Magnus

    nein, überhaupt nicht. Wenn ich so empfindlich wäre, würde ich es so nicht eingestellt haben. Es fiel mir an Deinem Artikel einfach auf, dass es stimmt. Ich starb tatsächlich fast daran. Das war natürlich aufgrund vorherigem vegetarischen Ernährungs-Stil viel schneller an der Oberfläche. Es war so, dass ich schon länger hohen Blutdruck hatte. Doch kein Arzt sagte mir die Ursache. Es war nicht das Cholesterin erhöht, sondern zu niedrig! Auch keine Fettsucht oder so, eher fast zu schlank. Dazu viel Stress und eine Lebensblockade.

    Diese LB konnte ich danach, etwa Dezember 2016 in Aschau im Chiemgau bei einem Physiker durch Hypnose verabschieden. Ab da ging es auf mehreren Ebenen bergauf. Auch brauche ich keine „Blutdrucksenker“ mehr. Und das nach mehr als 10 Jahren! Das ist selten, ich rede mit vielen Patienten und war auch in mehreren Workshops, wo diese zusammenkommen. Es ist Arbeit auf beiden Ebenen. Geistig und körperlich, da eine Heilung zu bekommen.

    Ich finde, das soll eben besprochen werden, damit Wissen entsteht. Blutproben haben dann ergeben, dass ich auf mehreren Ebenen Mängel hatte. Tatsächlich. Der Arzt sagte: „Das ist ja nicht viel. “ Aber es betraf mehrere Werte, ich weiß nicht mehr wie viele, doch um die 7 sicher. Da kannst du nicht kräftig und gut drauf sein!

    An weitere tiefergehende Resultate komme ich sicher nicht ran. Auch weil die Leute so unbewusst sind, und sich selbst nicht beobachten. Ich hatte über ein Jahr lang eine Liste, in die ich alles eintrug, was ich gegessen, eingenommen hatte, und wie hoch der Blutdruck ist. Anfangs maß ich mehrmals täglich den Blutdruck. Manche belächelten mich. Doch ich habe es mit dieser Akribie geschafft, dahinter zu kommen, was mir noch fehlte, bzw. den Blutdruck dann in fast normalen Bereich bekommen.

    Ich meine, es kann vorkommen, wenn ich mich aufrege, dass der Blutdruck hoch ist. Auch, wenn ich falsch esse. Doch ich brauche keine Chemie mehr. Dadurch fühle ich mich besser. Keine Abhängigkeit, keine Nebenwirkungen. Vor allem ist es im Alter dann, dass die Magensäure nachlässt. Da muss ich schauen, habe jetzt Kräuter wie Schwedenkräuter und Crataegus in roten Biowein angesetzt. Der rote Wein nährt, der weiße Wein zehrt. Ok.

    Der Wein unterstützt die Magensäure. Es ist ja nicht viel, was zu sich genommen wird. So kann man den Körper noch eine Weile stabil halten. Wichtig sind tierische Fette. Butterfett, aber auch Butter und wenn Fleisch, dann fettes Fleisch.

    Es ist wirklich zum Kopfschütteln. Die Metzger schneiden das Fett vom Fleisch weg. Schade. Es wird wohl alles getan, um uns Mangel aufzuoktroyieren. Ich sage nicht, wir sollten v i e l Fleisch essen. Das n i c h t. Für nicht mehr ganz junge Frauen reicht alle paar Monate sicher aus. Da soll jede, jeder selbst schauen, wie er sich fühlt. Doch das Fleisch ganz wegzulassen finde ich aus meiner Sicht erst im hohen Alter bedenkenlos.

    Viele Vegetarier und Veganer haben wieder angefangen – oft nach 10 Jahren – etwas Fleisch zu essen. Nicht viel, aber doch in Intervallen. Mit anderem Zugang, eben dankbar an das Tier und vor allem, nicht kaufen auf Vorrat – und dann in die Tonne. Ein alter Mann gestand mir diesen Sommer, dass er alles, was in seiner Gefriertruhe war, weggeworfen hatte! Das hörte ich schon öfter. Sie kaufen und kaufen und füllen es in die Gefriertruhe und von da kommt es in den Müll.

    Eine Familie fuhr in den Urlaub und stellte den Strom ab. Als sie heim kamen, rann das Blut aus der Gefriertruhe. Das ist extrem kontraproduktiv. Finde ich Scheiße. Ist leider nicht selten!

  3. @ Magnus

    ja, daran habe ich nicht gedacht. Bitte mach diesen Artikel. Wegen fast Erwachsenen: Ein junger, nicht ausgewachsener Mann machte diese Diät. Er konnte in dieser Phase fast vom Stand weg, ohne Training Bewerbe mitlaufen. Gute Ergebnisse. Auch das Eiter im Kiefer ging zurück. Bis heute. Aus Vernunftsgründen wurde das aufgegeben. Alles ist in Ordnung. Ein paar Monate machen nichts aus. Die Leber verkraftet unter normalen Umständen, also ohne Vorschädigung genau 7 Jahre Hunger. Dann wird es kritisch.

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