Sprite Goes Trans Pride

Lauren Chen nimmt hier sehr schön die LGBT-Propaganda von Großkonzernen aufs Korn, diesmal mit Hauptaugenmerk auf neue Spots von Sprite (Tochter von Coca-Cola).

Nun, ich finde eigentlich gut, dass Sprite sich dazu bekennt, vorzüglich „Progressive“ mit seiner Zuckerplörre vergiften zu wollen, Konservative so eher davon abschreckt, sich damit Diabetes II einzufangen, Fettleibigkeit, Arterienverkalkung, Kreislauf- und Herzprobleme.

Nun, das war etwas zynisch. Natürlich wünsche ich keinem den Saccharosetod. Allenfalls Coca-Cola.

Nun, man darf gespannt sein, wie John Doe auf diese Art der Werbung anspringt. Wo die Omi dem Transenkel die Titten plattbindet, undsoweiter.

Bekommt auch Coca-Cola sein Gilette-Erlebnis (Gilette büßte für seine männerfeindlichen Spots vermutlich Milliarden ein), was ich für eher unwahrscheinlich halte, jedenfalls in dem Ausmaß, setzt man nicht noch und noch einen drauf, so werden sich andere Konzerne wohl doch überlegen, ob sie in dieser Richtung selber noch weiter draufsatteln wollen.

Wenn man als Massenhersteller für alle im Grunde nur einen gewissen Prozentsatz von drei Prozent anspricht (welcher Schwule muss sich von seiner Omi die Titten binden lassen, findet das cool?), ist das mit Sicherheit ein Wagnis. Man muss, soll das betriebswirtschaftlich Sinn ergeben und eben nicht nur politische Propaganda sein, sehr viele davon überzeugen, dass Sprite-Trinken jetzt auch noch ein richtig gutes moralisches Gefühl gibt. Dass Nichtspritetrinker Hasser sind. Damit alle Sprite trinken, weil Hasser will ja keiner sein.

Ich habe in grauer Vorzeit, in meiner Jugend, auch mal Sprite gesoffen, ebenso 7up von der Dr Pepper-Pepsi-Konkurrenz, und ich sage aus der Erinnerung noch felsenfest, dass 7up zumindest damals in den USA weitaus besser schmeckte. Ich denke, letzteres steht bis heute gleich neben Sprite in jedem US-Regal, bis zur letzten Tanke in Hinteridaho. Man kann also locker umplörren. (Cola schütte ich seit Jahrzehnten allenfalls, und das sehr selten, unter kubanischen Rum, vorzüglich nicht Coca-Cola sondern Afri-Cola.)

Also meines Erachtens schon immer das schlechtere Produkt, dieses Sprite, vielleicht haben die bei Coca-Cola das inzwischen selber gemerkt, können es nun aber nicht mehr ändern, weil die Stammkundschaft zu sehr an den schlechteren Geschmack gewöhnt. Also hat man sich das einfallen lassen, was man auszugsweise im Video oben sehen kann.

Nachtrag 20.11.

Jetzt bin ich noch über Salty Cracker gestolpert, der in diesem Video wieder von besonders ansteckendem Lachen. (Bei ihm ist es die Mama, die der Transtochter aus Fürsorge die Titten einquetscht, was bekanntlich noch gesünder als Zuckerwassersaufen.)

Er meint, dass Coca-Cola die Sache bald ziemlich schwer bereuen werde, rät dem Marketingchef, sich schonmal einen neuen Arbeitsplatz zu suchen. (Ich denke, gerade wenn ein desaströses Ergebnis folgt, wird Coca-Cola zu dem Typen auf Teufel komm raus stehen müssen, denn sonst machen die LGBT-Aktivisten die hochverräterische Limonadenfirma ganz platt.)

 

Bisher 2 Kommentare

2 Antworten auf „Sprite Goes Trans Pride“

  1. Mein Alter-Ego-Opa hat in seiner Jugend noch Canada Dry verköstigt und behauptet steif und fest, 7-Up sei eine billige Kopie des süddeutschen Süssen Sprudels (des zitronig weissen).

    1. @ Erika Walter

      Ich setze mich, außer selber angesetzten, praktisch nur drei Arten von Zuckerwässern aus, das ist Cola unter den Rum, Tonic oder Bitterlimo unter den Gin. Es hat sich über die Jahre gezeigt, dass dieser gelegentliche, recht seltene Zuckermissbrauch nicht gleich zu schweren Schäden führt. Ohne den Rum oder den Gin saufe ich das ganze Zeug erst vor dem Verdursten. Ich war noch nie so sehr ein Süßer. (Ja, als Kind habe ich das Zeug auch gesoffen, allerdings gab es diese Plörren, meinen Eltern sei Dank, zuhause sehr selten.)
      Ich warte jetzt gelassen darauf, dass mich Coca-Cola anruft, mit mir einen richtig coolen Ausgleichsspot zu drehen. „Badly Proud Old White Man Cured By A Coke“: Man drückt mir an einem kalifornischen Strand in der Abendsonne einen Fake-Joint in die Hand, die langen Haare starr vom Meersalz, Dreitagebart (ab da sieht man so richtig, wie ungleich er bei mir wächst), Brusthaare Vollkante, und ich gieße, nachdem drei schöne Limettenstücke in einer undefinierbaren braunen Flüssigkeit im Glase gelandet, mit dem beigegebenen Eise vermählt, noch eine braune Flüssigkeit dazu, und jeder frägt sich, was der alte Faschist, dieser Zausel da, sich da eingießt, und so nimmt er einen guten Zug und sagt, schon viel jünger und menschenfreundlicher: „We all want the same!“ Danach wird das Logo eingeblendet, die Welt kommt wieder ins Lot, und ich habe meine verdiente Million.

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