Kann Greta mehr, alles? Brauchen wir viele Gretas?

Nun, wir wissen inzwischen gesichert, dass Greta Thunberg CO2 sehen kann, was ja auch der Grund ist, weshalb der Papst und Merkel und Macron sie so loben, ja ihr huldigen und Obama meinte, sich in ihrem Glanze ziemlich sonnend und erhöhend (Ex-US-Präsidenten sind oft etwas eitel und abgehoben), sie und er seien ein Team.

Mit meinem schlichten Gemüt frage ich mich nun, ob sie oder ein weiteres derart Hochbegabtes bald auch sehen kann, wie viel Lithium oder Kobalt ein Gesteinsbrocken enthält, vielleicht nicht aufs Promille genau, aber wenigstens die Prozente. Wieviel CO2 ließe sich bei der Gewinnung dieser Stoffe, unserer letzten Hoffnungen auf Mobilität vor dem Untergang, einsparen!

Und wenn ein Sechzehnjähriges erst Seltene Erden erkennte! Bald gäbe es Handys um die Hälfte!

Bald wird so ein Kind, das auch auf einem Regenbogen reiten kann, von dort aus bis in den Bauch der Erde blicken, das Knirschen des Kristallwachstums hören, Schwefelvorkommen in jeglicher Tiefe riechen können, damit auch genug Schwefelsäure erzeugt werden kann.

Zeit, dass Ungläubige in die Schranken gewiesen werden, denn sie stören die feinstofflichen Fähigkeiten dieser letzten Wesen, die uns noch retten können.

 

 

 

Bisher 6 Kommentare

6 Antworten auf „Kann Greta mehr, alles? Brauchen wir viele Gretas?“

  1. @ Magnus

    jetzt übertriffst Du Dich schon selbst. Ich bewundere Deine exakte Beobachtungsgabe und Deine weniger ausgeprägte Phantasie. Deine Welt scheint eine ruhig-imaginäre-glückliche zu sein. Beneidenswert. Gäbe es doch mehr Magnusse und weniger Grüme los.

    In diesem Sinne: Schlaf gut und träume von grünen Eisbären.

    1. @ Gigi

      Meine Eisbären tragen inzwischen Sträflingskleidung. Ich habe sie überall einsammeln müssen und in Lager verbringen, damit keiner sieht, wie viele es jetzt erst recht gibt.
      Es müssen halt auch kleine Leute wie ich, deren Sinneswahrnehmung schwer behindert, dabei mithelfen, dass die Leute nicht mit dem negativen Denken anfangen. Nicht auszudenken, ein Eisbärenvideo taucht auf, wo so einer ein Walross frisst. Oder er erliegt den Stoßzähnen so eines Eisbärenmörders. Dann muss ich auch noch die Walrösser einsammeln gehen.
      Ich habe bei der Kommissarin auch schon einen Antrag gestellt, dass man mir den Import eines Gnus finanzieren möge, nur zum Beweis, wie heiß es jetzt schon bei uns ist, ich habe für den Winter ja noch meinen alten Ziegenstall. (Leider werde ich den ein wenig heizen müssen, aber das merkt bei mir am Dorf ja keiner, sind eh alles minderbemittelte Bauern.)
      Bald habe ich Bio-Dattelpalmen, heimischen Pfeffer (meine Zitronenbäume sind schon wahre Prachtexemplare, meinen Ingwer muss ich nicht mehr aus China oder Kenia kaufen) fränkischen Kaffee und Kakao, für die Kinder einen kleinen Weiher mit Zwergkrokodilen.
      Das ZDF hat schon angefragt, wann es endlich, am besten im Jänner, damit jeder Tropf noch sieht, was geht, eine Hofreportage machen könnte. Man will in Würzburg masse Hotels für Aktivisten anmieten, die dann zum Dreh in E-Bussen ankarren.
      So ganz geheuer ist mir das nicht, denn das ZDF ist bei der Auswahl von geeigneten Leuten nicht immer hundertprozentig zuverlässig (es könnten U-Boote dabeisein), und ich habe keine Ahnung, ob die nicht plötzlich auf der Dorfstraße in ihren Kostümen im Kunstblut liegen, ausgerechnet den Bus zu blockieren, mit dem ich am andern Tag noch fahren will, mir die Stadt Karlstadt, das ZDF weist jede Verantwortung von sich (Karlstadt ist noch nicht so klimabewusst wie Berlin), endlich eine Rechnung über 10 000 Euro Reinigungskosten schickt, dazu das Busunternehmen wegen Verkehrsbehinderung und Nötigung und Beleidigung klagt (schnell wird da dem hupenden Fahrer ein Vogel gezeigt).
      Keine Chance, gegen all das (es kann ja durchaus mehr werden) eine Versicherung zu bekommen, kein Pfennig von George Soros, also, dass am Schluss vielleicht alles verwüstet, die Verfahren gegen mich dazu, als eindeutig Hauptverantwortlichen, das ZDF taucht am Ende womöglich gar nicht auf, die Aktivisten verstreuen sich mit ihrer Gage in alle Winde, und gearscht bin mal wieder nur ich.
      Nun, diese Aktivisten sind ja überwiegend idealistische junge Leute. Die wissen nicht, wie lange es dauert, wie viel Liebe, Geduld und Sorgfalt man mitbringen muss, den Pfeffer in Deutschland einzuführen. Hier gibt es Pfefferschädlinge, die kennt man in Indien oder auf Madagaskar nicht. Bei mir waren schonmal die Wildsauen dran. DEUTSCHE Wildsauen! Schmeckte ihnen anscheinend, nach dem Saatmaisfrühstück, zur besseren Verdauung.
      Auch scheint es eine Art Viruserkrankung zu geben, die noch recht unklar. Es gehen sogar unsere Läuse dran. Ja, dagegen kann man Tabaksud sprühen, aber was machen dann die armen Ameisen, die sie ausbringen?
      Manchmal, ich weiß, das darf man nicht sagen, hasse ich diese arroganten, ahnungslosen jungen Schnösel sogar: Anstatt sich mit dem Spieß vor die Pflanzen zu stellen, die Mädels, wegen der Gleichberechtigung, die Burschen mit der Läusebürste anrücken, kommen sie nur, nicht alle, aber viele, sturzbekifft daher, um Selfies mit meinen Krokos und dem Gnu zu machen, das machen sie für das Geld vom ZDF, mehr aber nicht.
      Ich bin jetzt seit wohl zwanzig oder mehr Jahren Klimaaktivist, habe alle botanischen und zoologischen Beweise erbracht, und das ist der Dank.
      Doch, liebe Gigi, ich will nicht jammern. Der Weg der echten und endgültigen, unbestreitbaren Wissenschaft war schon immer steinig, wenige hielten ihn durch, zumal, wenn die ganze Gesellschaft praktisch geschlossen dagegen stand, verführt, von Blind- und Taubheit geschlagen, verstockt bis zur Selbstvernichtung, einsichtsloser noch als Jesus im Tempel vor den Geldwechslern.

  2. @ Magnus

    Du brauchst einen Stand im WhatsApp und auf Face Book und noch so allerhand Ausstellungsräumlichkeiten, echt. Ich kugle mich vor Lachen. Hast Du echt einen Ziegenstall? Der interessiert mich. Ich liebe diese und allerlei andere Kleintiere. Wo ein Stall ist, da müssen doch Tiere rein! Ein Eselchen, nicht Muli, das ist zwar stark, aber viel zu groß, findest Du nicht? Nicht auch? Doch? Esel fressen nicht so viel…. 🙂 kicher….

    Und zwischen den Ziegen und dem Esel, da haben ein paar Hühner Platz, und Enten, Gänse, weil die nehmen die Dummheit ab – ach das war jetzt ein Geistesblitz! Es gibt zu wenig Gänse! Deshalb verteilt sich die Dummheit anders. Endlich weiß ich das jetzt auch….

    Jedenfalls wäre so eine Kleintierzucht nicht wenig interessant aber auch kostspielig. Weil rechnet sich helemal niet. Ich muss jetzt los, Deine Quelle der Heiterkeit hat mich erreicht. Ich werde sie mitradeln und mich weiter daran ergötzen… Gigi 🙂

    1. @ Gigi

      Ja, ich habe einen Ziegenstall. Wir hatten früher ja mal welche.
      Auf WhatsApp oder Facebook wäre ich binnen eines Tages oder höchstens einer Woch gesperrt, wie vermutlich auch auf YouTube.

  3. @ Magnus

    danke für die Info. Finde ich toll, dass Du so praktisch eingerichtet bist.

    Wegen Deiner anderen Auskunft: Du zeigst mir damit meine Naivität und dass ich nicht in der Lage wäre, einen Blog zu führen und die Standards einzuhalten. Ich denke, man kann imMo sehr viel daneben machen. Heute träume ich von Kleintieren, das weiß ich jetzt schon …. Dir auch schöne Träume 🙂

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