Gnadenlos: Die Redlichkeitswissenschaft ruft

Ja, der Vorartikel zu „Pädophilen“ sollte das gezeigt haben, ich sehe immer mehr die Notwendigkeit, womit Antrieb und Wille wachsen, meine Axt gleichzeitig weiter oben wie unten anzusetzen, weniger ins Allgemeine zu gehen, indem ich die verwendeten Wörter schon für sich, dann dazu die Wendungen jener aufs Korn nehme, die nichts anderes vorhaben, als uns unter eine Art Wortverbot und Klimadiktatur zu zwingen.

Ja, ich habe mich durch Tagesgeschäft und allerlei Ablenkungen und auch durchaus wichtige Themen von dem ablenken lassen, was jetzt gilt, sollte ich Sprachwissenschaft je ernsthaft studiert und bei mir behalten haben: Indem deren „Logik“ längst keine mehr ist, deren Quellen gefälscht, alles zurechtgetan, dass sie mit den hanebüchensten Behauptungen und Forderungen vorn mit den Majestäten der Zeit stehen, allbejubelt und allbefördert: dann gehe ihnen an den Kern, ihre frechen Wortbesatzungen, an deren Lügenwurzeln.

Ich werde mich – voller argem Selbstmitleiden – wieder mehr auf die Redlichkeitswissenschaft besinnen, einigen Urlaub davon streichen müssen, manches Geplante und aufflammende leichte Schöne und weitere Scherze werden deshalb vielleicht weniger betreut werden können.

Aber, wer weiß. Redlichkeit spornt auch zum Schönen und zum Scherze an.

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