Gilt auch für Hollywood: „Get woke, go broke“

In Hollywood ist man inzwischen mit den „woke culture“-Filmen („woke“ ist der ganze LGBTQ-Kram, radikaler Feminismus, Antiweißen- und männertum undsoweiter) mit wenigen Ausnahmen so „broke“, also pleite, dass man selbst zu einer modernen Form der einladenden Publikumsbeschimpfung greift: Dieser Film werde mit Sicherheit von „misogynists“, also Frauenfeinden gehasst, das erklärt man, bevor er rauskommt, wohl in der Annahme, dass dann alle Frauenfreunde in Scharen in die Kinosäle strömen werden, da ja keiner als zu so einem Abschaum gehörend gelten will, solche Filme schon aus Solidarität anzuschauen seien. Eine Filmemacherin erklärte jetzt gar, sie sei immer in Männerfilme geschleppt worden, habe die dann stets sehr genossen, das müsse jetzt umgekehrt möglich sein, gewissermaßen hätten die Männer jetzt auch etwas zurückzugeben. Männerschulden abzahlen an der Kinokasse, prima Idee, nur dass das anscheinend nicht funktioniert, denn noch gehen die meisten in den schönen USA und anderwo auf der Welt freiwillig ins Kino. Und es bleiben selbst die Frauen als Hauptzielgruppe aus.

Was also in Ländern wie den USA, Kanada, Schweden oder Deutschland im politischen Diskurs, an den Universitäten und Schulen, vor Sozialämtern und Gerichten noch prima funktioniert, klappt hier nicht. Schließlich müsste man über 99% der Leute das M-Mal anheften, seht, ein MisogynistIn, weil sie Batwoman oder die neue Version von Charlie’s Angels nicht sehen wollten, damit sie sich vielleicht besännen.

Man weiß natürlich inzwischen in Hollywood bei den vernünftigen Leuten sehr wohl, man sieht ja die verheerenden Zahlen, man bekommt den zunehmenden Spott von Kommenatoren wie Tim Pool oder Lauren Chen mit, dass sich in solcher Weise immer mehr Leute aus der Deckung wagen, sagen, was offenkundig ist: Selbst die meisten „Progressiven“, Demokraten (USA), also die Lieben und Guten, wollen diesen Scheiß nicht sehen.

Bisher weiß man aber anscheinend nicht, wie man das Problem beheben sollte. Die naheliegende Lösung, solche Filme nicht mehr zu produzieren, wagt man noch nicht offen ins Auge zu fassen, sich gar in dieser Richtung zu erklären, denn die so sicher wie der Tod des Filmbösewichts zu erwartenden Scheißestürme der Woke-Radikalen, die haben einem gerade noch gefehlt. Es hat einem gerade noch gefehlt, dass die Antifa, Feministinnen, der ganze LGBTQ-Zirkus in Hollywood anrückt, die Firmen dort als homophob, misogyn, rassistisch undsoweiter beplärrt, mit Milkshakes und Farbbeuteln schmeißt, man mit der eigenen Scheiße beworfen wird. Das geht nämlich ratzfatz, und die Konservativen werden sich einen Riesenast dazu lachen.

Nun, der Staat Kalifornien, die Stadtverwaltungen von LA und San Francisco wären, bei dem was sie sonst so anrichten, außer Straßennichtreinigung (man plant jetzt auch, pragmatische Lösung, das öffentliche Aufdiestraßescheißen vollauf zu legalisieren), wohl bereit, Obdachlosen Kinokarten zu bezahlen, zumal im Winter würde das Angebot wohl gerne angenommen, so dass gerechterweise der Steuerzahler für die Inklussivitätsanstrengungen den Obolus an Hollywood entrichtete, die Wokefilme keine Miesen mehr machten.

Nur, so viele Obdachlose hat nicht einmal Kalifornien, dass das es risse. Auch könnten Rassisten, Frauenfeinde, Homohasser undsoweiter nun erst recht lachen. „Nur noch Penner sehen diese Filme. Aber nur wegen der Heizung und der bequemen Stühle.“

Man mag diese Sache als nicht so erheblich ansehen. Ich halte sie aus zwei Gründen für sehr gewichtig. Erstens ist Hollywood ein wichtiger Achsnagel der „progressiven“ Propaganda, zweitens auch ein Barometer dafür, was man den Leuten zumuten kann, wo man sie nicht zwingen kann.

Studenten machen zwar an der Uni kaum das Maul gegen den Woke-Wahn auf, wissend, wie schnell sie fliegen, machen dann aber am Freitag Abend, die ganze Woche über offenkundig nichts dazugelernt, einen Bogen um alle Woke-Filme. Ja, die Jugend ist undankbar, uneinsichtig, verderbt.

Und gibt die Uni Karten für die „progressiven“ Nichtblockbuster aus, so werden viele, gibt es keine Nutzungskontrolle, die um die Hälfte weiterverscherbeln, die Kohle zu versaufen oder zu verkiffen, oder die Karten an arme Leute weiterverschenken. Die jungen Leute wissen einfach nicht mehr, was sich gehört.

Guter Rat ist also im Wortsinne ziemlich teuer, manche einzelnen Ratschläge müssen die Studios mit zweistelligen Millionensummen bezahlen, also aus Nichtwokefilmen querfinanzieren, was den ganzen  Peinlichkeiten köstlich die Krone aufsetzt.

In der nah verwandten Spieleindustrie scheint es ähnlich zu laufen. Lesbische Kampfhennen ziehen die Wurst nicht vom Teller. Das betrifft die ganze sogenannte Popkultur.

Dass die Mehrheit der Leute nicht gewillt sein könnten, sich, anstatt Spaß zu haben, auf eigene Kosten umerziehen zu lassen, auf diese glorreiche Idee wird man in den Basements wie in den höchsten Etagen Hollywoods inzwischen gekommen sein. Das Problem löste sich noch nicht einmal dann von selber, wenn Trump mithilfe von Google, Facebook, Apple, Twitter, Paypal undsoweiter abgewählt würde. Sehr wahrscheinlich würden viele Leute unter einer neuen Woke-Regierung diesen Scheiß freiwillig erst recht nicht sehen wollen.

Nachtrag

Eben fand ich noch das von Salty Cracker, der lacht sich schier scheck dazu.

Und wer das oben genossen hat, der mag wahrscheinlich auch das.

 

 

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