Geistig Rüstzeug

Mal wieder ein bisschen was zur Vorsorge.

Man halte auch geistig Rüstzeug vor.  Vielleicht muss man lange ausharren, und es ist besser, man bewegt sich wenig. Man habe also Schreibzeug, womöglich ein Musikinstrument, Whisky und unter der Kerze ein gutes Buch.

Vielleicht kann man sich den Tag über kaum bewegen, da aber unauffällig lesen, denken, schreiben. Vielleicht will man einfach mal aus dieser Welt, wie man nun in sie hineingeworfen, vielleicht gilt es gerade jetzt Entscheidendes festzuhalten.

Wer gerne zeichnet, der wird sich seiner Stifte erfreuen. Wer gerne kocht, der wird auch noch ein paar leckere Kräuter für die Linsensuppe vorhalten. Alles geschätzte Schöne wird in der Not wertvoller denn je.

Der Gefestigte wird sich in der Not daran erfreuen, dass er gewissermaßen noch einer Art Luxus genießen darf, weniger Gefestigte und zumal Kinder werden sich viel sicherer fühlen, wenn sie sich noch an etwas Gewohntem halten können.

Wie geht man in Not mit den weniger Gefestigten und den Kindern um?

Man erteilt ihnen klare Anweisungen, gibt ihnen Geborgenheit mit ihren gewohnten Ritualen und Sachen, so gut es die Lage zulässt.

Das hält man so lange durch, wie es geht.

Bisher ein Kommentar

Eine Antwort auf „Geistig Rüstzeug“

  1. @ Magnus

    Fängst Du jetzt auch noch d a m i t an?
    Leider lesen die Eltern nicht bei Dir.
    Falls das so kommt, dann wird es krass.
    Habe eben dies mit Schockstarre gelesen:

    https://www.msn.com/de-at/nachrichten/chronik/dreijähriger-bub-getötet-15-jährige-wird-haftrichter-vorgeführt/ar-BBWrkBn?ocid=spartanntp

    Wir haben jetzt schon völlig irre Verhältnisse. Teilweise. Das ist die Saat, die jetzt deutlich aufgegangen ist. Beide Eltern arbeiten. Die Eltern der Nachbarkinder auch. Niemand da zum Begleiten, Sozialisieren, Trösten. Einzig Spielzeug: Die Geräte. Die Programme auf den Geräten. Als Ausgleich werden die Kinder verwöhnt, damit sie nicht wegrennen. Dürfen alles, ganze Nächte an den Geräten. Wehe, es taucht ein Hindernis auf. Das wird dann entschlossen zur Seite geräumt. Au weiiiija.

    Laut Allgeier, dem Astrologen, wird es ab 20. November wieder für 6 Wochen ziemlich eng, was Gewalt angeht. Rette sich, wer kann. Ein Dreijähriger hat da wenig Chancen. Mir sitzt das ziemlich in den Knochen, was diesen Bericht angeht. Es ist unheimlich. Doch nachvollziehbar, weil eben alles Ursache und Wirkung hat.

    Ich kann den Eltern nur sagen: Macht mal eine Auszeit und seht Euren Kindern in die Augen und lasst sie spüren, dass sie Euch wichtig sind. Wenn ihr spürt, sie haben sich innerlich vertschüsst, dann holt sie zurück in Euer Herz und lasst sie s p ü r e n, dass Ihr sie liebt! Wie das geht? Ganz einfach. Holt die erste Zeit nach der Geburt Eurer Kinder in Eure Erinnerung und erzählt genau diese Situation Euren Kindern. Seht sie dabei an, schaut Fotos und fragt dann endlich einmal bei ihnen nach, wie es ihnen geht, was sie bewegt, wo Ihr ihnen helfen könnt.

    Und dann dranbleiben!
    Die Kinder sind wichtiger, als Euer Freiraum. Freiraum ist, wenn die Kinder groß sind! Wenn Ihr das nicht schafft, dann bittet wenigstens die Großeltern, ob sie einspringen! Ist ja kein Schaulaufen. Oder Wettbewerb für Stolz. Wichtig ist, dass die Kinder gesehen werden, dass es Nähe gibt, dass sie Liebe spüren. Dass sie Vertrauen haben, Fragen auch auszusprechen. Und sagt dann nicht: Das ist ja nicht. Deine Gefühle sind falsch. Das wäre ein Schuss in den Ofen. Die Gefühle der Kinder stimmen schon. Holt die Kinder da ab, wo sie stehen und erklärt ihnen das Leben.

    Wie das geht? Versetzt Euch einfach in Eure Kinder und ihre Welt hinein. Holt sie dort ab, in dem Ihr sagt, Ihr versteht sie. Dann erarbeitet Ihr den Weg aus dieser Situation. Stellt Euch vor, was Ihr machen könnt und wie sich das auswirkt.

    Also: – Wenn wir das Kind, das dich mobbt, damit konfrontieren, dann wird das alles abstreiten. Vielleicht, weil es stolz ist, oder weil es die Reaktion der eigenen Eltern fürchtet. Dann holen wir uns einen Mediator dazu. Jemanden, der Erfahrung hat, mit dieser Art von Problemen. Wir werden nicht aufgeben, bis wir ein gutes Ergebnis zur Lösung deines Problems erreicht haben. Und wenn es Jahre dauert. Dein Problem ist mir wichtig, und ich nehme es ernst. –

    Schon mal daran gedacht?
    Gemeinsam Kekse backen ist besser, als vor dem Fernseher vergammeln.

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