Willi: In Berlin alles im gewohnten Lot

Willi hat endlich mal wieder aus Berlin angerufen, kam, wie es seine Art, gleich zur Sache: „Was machst du denn da? Fast nur noch eklige und schlimme Sachen!“

„Du meinst wegen der Kinder und der übergriffigen Transen und der Wahnfetten und so?“

„Ja genau. Und dann spielst du noch dünnst den wirklich echt arg blöden Beleidigten dazu. Ziemlich erbärmlich. Soll ich dir aus Berlin eine Portion Mitleiden schicken?“

„Erzähle mir erstmal was von Euch da oben. Ich sehe, was man mir gibt, ja nur im Netz. Hast du was darüber rausgefunden, was die von Extinction Rebellion sich reintun?“

„Darüber rätselt ein nicht geringer Teil der Szene. Hier gibt es dazu, wie Du ansatzweise wissen dürftest, für alles Spezialisten, interessierte Konsumenten sowieso, die gerne mal was Neues hätten, die Dealer sehen einen potentiellen Markt, viele meinen, da müsse was mächtig reinhauen, andere aber auch, dass die eben bloß sektenmäßig abgespacet seien, da gäbe es keine weiteren lukrativen Erkenntnisse zu gewinnen. Die meinen, da gäbe es keine neue oder alte Droge oder ein neues oder altes Gemisch, untermauern ihre Sichtweise damit, ausgerechnet, aber nicht hohl, die Bullen selber hätten noch nichts herausgefunden, jedenfalls, inalsoweit man das weiß. Außerdem hätten die auch das übliche Verteilungsproblem.“

„OK. Was sagt nun die Szene dazu, dass es weit überwiegend junge Mittelschichtsweiber sind, die da, vermutlich selbst ohne angemessene Drogen, so abzudrehen verstehen? Wa sagen die Luden und die Huren dazu?“

„Die Luden täten sich natürlich gerne ein paar von diesen Törtchen greifen, wollen aber keinen Ärger mit der Politik. Die Huren verdrehen die Augen und lästern darüber, wo die wohl noch landen könnten.“

„In Berlin also alles im Lot.“

„In Berlin alles im gewohnten Lot.“

 

 

 

 

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