Thüringen: Jedem Vierten auf die Schnauze, dann Asylantisierung und Antifantisierung

In der üblichen Nachwahlgroteske sind bei allem zu erwartenden Gebrülle gegen ein Viertel der Wähler zwei Kalauer besonders aufgefallen.

Da ist eine NDR-Journalistin, also eine zangsgebührenfinanzierte, die meinte, jetzt wolle oder könne sie in Thüringen jedem Fünften eine auf die Schnauze hauen. (Etwas falsch gerundet, aber so lernt man es in der Norddeutschen Tiefebene heutzutage.) Ich weiß ja nicht, wie sie die bösen Thüringer auf der Straße ausmachen will, auch nicht, wie gut die Gute gebaut ist. Soll sie damit anfangen. Wenn sie am Tag zehn schafft, braucht sie nicht einmal tausend Jahre, bis sie in Pension gehen kann.

Der andere, fast noch vernünftigere Vorschlag geht dahin, man müsse Thüringen jetzt von außen mit Guten besiedeln. Wenn abgelehnte Asylbewerber nicht reichen, sollen vermutlich Grüne und Linke undsoweiter aus anderen Ländern das tun. Dass die dann dort als Stimmvieh fehlen, ist wohl der zu zahlende Preis.

Also alle gleich zu den Thüringer Sozialämtern. Das Land muss ja so schwer wie möglich geschädigt und bestraft werden, und das klappt bestimmt nicht, wenn da lauter Firmengründer und Fachkräfte einfallen. Bremen könnte locker 50 000 loswerden, einfachste Form der Haushaltssanierung, Berlin eine Viertelmillion undsoweiter. Hamburg könnte in der Roten Flora eine Sammelstelle einrichten, die Leipziger fänden in Connewitz bestimmt eine vergleichbar geeignete, noch nicht ausgebrannte Liegenschaft dafür.

Jedem Fünften oder Vierten eine auf die Schnauze, ansonsten das Land Asylantisieren und Antifantisieren, ja, das sind schon erste ernstzunehmende demokratische Lösungsansätze gegen das Nazipack.

 

Bisher 3 Kommentare

3 Antworten auf „Thüringen: Jedem Vierten auf die Schnauze, dann Asylantisierung und Antifantisierung“

  1. @ Magnus

    demokratisches Merkmal: Eine auf die Schnauze und zwangsumgestimmt, oder überstimmt?

    Das Erste ist Gewalt.
    Das Zweite nicht demokratisch.

    Was denkt sich die Journalistin, was sie da für Aussagen über sich selbst abgibt?

    Bei der ersten Aussage könnte sie sich vielleicht hinausreden, dass es eine Metapher ist. Dem setze ich entgegen: „Was ist das für eine Art zu sprechen vor anständigen Leuten und vor allem vor Kindern?“

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