Oxford University verbietet das Händeklatschen – Grinsen steht kurz davor

Tim Pool schafft es immer weiter in die Mitte. Prima Video.

Tatsächlich hat nun nach jener von Manchester auch die Oxford University das Klatschen verboten, denn es könnte Leute „triggern“. Die Studenten wollten das mehrheitlich so.

Genial. Ein echter Schenkelklopfer. Äh? Darf ich zuhause noch?

Als nächstes werden sie „malignant smiling“ verbieten, böswilliges Lächeln, zu Deutsch Grinsen.

Studentische „field officers“ werden den Campus kontrollieren und alle verdächtigen Vorfälle melden, jeder Alumnus, jedes Alumnum und Alumnix und jede Alumna ist dazu aufgerufen.

Dann wird die Student Union – also etwa, was sich bei uns AStA heißt – über die Delinquenten zu Gericht sitzen, bei minder schweren Fällen Disziplinarstrafen verhängen, sie bei schwereren zwangsexmatrikulieren. Bereits gezahltes Studiengeld wird selbstverständlich einbehalten.

Das ist nur logisch. Denn es werden durch Grinsen jährlich weltweit viel mehr Leute getriggert als durch Händeklatschen. Dafür bedarf es nicht einmal einer wissenschaftlichen Untersuchung, das weiß schon Lieschen Müller. 

Nachtrag

Es ist das natürlich eigentlich nicht lustig. Da inzwischen aber täglich derlei Meldungen reinkommen, nehme ich diese oft lieber mit Humor, denn dass ich meiner Schimpf- und Fluchsucht nachgäbe, hier der Tatsache gewahrend, dass eine Mehrheit der Studenten dort dem zugestimmt hat. Was für Hirnamputierte, Vollverstrahlte, Zivilisationsmüde, Frühvergreiste studieren da?

Wer von der Oberschicht und (oberen) Mittelschicht, der zehntausend Euro im Jahr allein für die Studiengebühren übrig hat, alle auf dem Christbaum, schickt sein Kind noch auf so eine Narrenanstalt? Warum nicht einfach in die Geschlossene, ein Pfund Benzodiazepine am Tag drauf, und Ruhe ist?

Jeden Tag Sachen, die man vor zehn Jahren, hätte sie einer prophezeit, ins Reich der absurden Fabeln verwiesen hätte, erstmal geguckt, wie viel der andere wohl schon im Kahn habe, ob der einen lediglich hochnehmen wolle, das Gespräch scherzhaft etwas in Gang setzen, oder selber ein Paranoiker wäre, so etwas ernsthaft befürchtend.

 

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