Meditation ist mir sehr wichtig

Ich kann mir gut vorstellen, dass oft erst recht vekalkt, wer lange viel meditiert. Wobei ich allerdings, zugegebenermaßen, nicht einschätzen kann, was der einzelne da tatsächlich macht, wenn er das laut eigener Einschätzung tut.

Jeder berichtet etwas anderes, und die Sache ist wissenschaftlich im eigentlichen Sinne überhaupt nicht erfasst.

Die einen tun es unter Drogen, den anderen ist es die Droge selbst, viele sagen, sie zögen Gewinn daraus, und man kann es ihnen abnehmen, indem sie sich sonst sehr freundlich, vernünftig und aufgeschlossen zeigen. Man ist kein Unterling, indem man ihre Erfahrungen nicht kennt und nicht anstreben möchte.

Ich gebe jetzt meine Antwort darauf: Ich meditiere fast immer, aber meistens nebenher. Die Welt braucht das. Manchmal beschäftige ich mich eingehender mit Schwingungen, ganz bewusst, wie sie dann auch spürbar durch den Leib fließen, aber nur nach Lust und Laune und auf meine Art.

Man sieht, ich bin voll überzeugt.

Meditation ist mir sehr wichtig.

Bisher 14 Kommentare

14 Antworten auf „Meditation ist mir sehr wichtig“

  1. @ Magnus

    hahaha ha ha – sehr lustig und amüsant für mich. Mir geht es ähnlich. Nie konnte ich mich so richtig an der Meditation erfreuen. Ich merkte aber, sitze ich in einem Bus oder Zug, da falle ich ganz schnell in einen Zustand, der keine Störung erlaubt. Stehenbleiben ist eine Störung, oder Durchsagen. Das muss Meditation sein?

    Dann irgendwann las ich Thomas Hohensee „Erleuchtung in 7 Tagen.“ Jetzt weiß ich Bescheid. Buddha hat viele Jahre lang meditiert. Dann saß er entkräftet vom vielen Fasten frisch gebadet unter dem Bhodi-Baum und da wurde er erleuchtet. Er sah ein, dass Fasten und Meditieren nichts bringt. Erleuchtung kommt von selbst. Er erkannte seinen vorherigen Weg als Irrweg an.
    Doch diesen Irrweg machen viele nach. Sogar im Zen, nein da besonders streng. Colin Goldner hat das akribisch aufgedeckt. Willst Du Colin Goldner anschauen müssen? Ich suche ein kurzes Stück heraus. Vielleicht überzeugt es Dich, dass DU auf dem richtigen Weg bist.

    https://www.youtube.com/watch?v=wjgT4ok6dqQ

    1. @ Gigi

      Ich habe mal in den von Dir verlinkten Videovortrag reingeschaut, der scheint ja teils recht lustig, wenn es teilweise auch recht eklig wird. Zum tantrischen „Training“ seinen Schniedel in einen Milchpott hangen, um daran zu saugen… Naja.

  2. @ Magnus

    wenn ich auf Wikipedia nachsehe, was da so steht über Aleister Crowley, da steht eben so etwas, das Colin Goldner eigentlich den Lamas zuordnet! Was hat es damit auf sich? Womöglich ist Aleister besser, als er dort beschrieben wird, und die Lamas schlechter, als uns weis gemacht wird?

    Ach ja, immer diese Kategorien: Gut – besser – schlecht – schlechter – darf ja gar nicht so ausgesprochen werden…. wie es Mode ist imMo?

    1. @ Gigi

      Aleister Crowley ist ein überaus umfässliches Thema. Ich will dazu hier nur sagen, dass er im Gegensatz zu den meisten Lamas, Hochgradfreimuarern undsoweiter ein sehr beachtlicher Schriftsteller und Dichter war, ein hervorragender Schachspieler, einer der besten Bergsteiger seiner Zeit, ganz und gar kein Veganer oder sexueller Kostverächter, er rauchte und trank, irgendwann kam Heroin dazu. Er sprach von den Heiligen Drei Königen: Fucking, Smoking and Drinking. Sein Witz ist von gnadenlosem Biss, seine Autohagiographie ist sehr spannend und vergnüglich zu lesen. Inwieweit er in seiner absoluten Zügellosigkeit und Frechheit, gepaart mit hoher Ausdauer und Selbstdisziplin, tatsächlich auch Kinder beizog und an Menschenopfern mitwirkte, ist meines Wissens nicht klar belegt.
      Ich werde mich nun bestimmt nicht für diesen Mann in die Bresche werfen, der nebenher, sozusagen, auch in beiden Kriegen einflussreich (wie einflussreich ist ebenfalls unklar, was er, der ewige Prahlhans, tatsächlich bewirkte, bleibt ebenos unklar) als Agent und Propagandist tätig war.
      Sprachlich-rhetorisch zweifellos eine Ausnahmeerscheinung, greift es zumindest etwas kurz, ihn lediglich als sozusagen den Satanisten aller Satanisten zu bezeichnen und zu sehen.
      Von all dem, was ich eben aufgezählt habe (und mehr), wissen die meisten Leute nichts (ich habe jetzt bewusst zuvor den Wiki-Artikel nicht gelesen), sie kennen nur das Schreckgespenst.

  3. @ Magnus 14:25 h

    Colin Goldner ist ein auffallender Kritiker des Buddhismus und des Dalai Lama. Er hat aber ein großes Spektrum an Vorträgen, auch andere Themen betreffend.

    14:44 h

    danke für den Überblick von Aleister Crowleys Leben. Er macht auf mich den Eindruck eines intelligenten Spötters, der eine Kindheit hatte, in der er partiell vernachlässigt oder falsch angeleitet wurde. Jedenfalls erhob er sich über die bigotten, verlogenen Regeln seiner damaligen Gesellschaft. Das „Liber Al“ ist immerhin noch sehr bekannt. „Tu was du willst soll sein das ganze Gesetz.“ Mir ist das Ganze zu sehr auf die Götter des Nil bezogen, deshalb kann ich mich nicht damit anfreunden. Andere sind regelrecht danach süchtig. Wie mir scheint.

    1. @ Gigi

      Ich habe weder für den Ägypizismus noch Hinduismus noch Buddhismus und vom Grunde her auch die Abrahamitismen sehr viel übrig. Ich habe es mehr mit europäischen Sachen, ansonsten bin ich lieber bei Konfuzius. Teils stoßen mich diese Lehren rein so schon ab, teils haben sie mir auch schlicht nicht viel zu sagen. Abgesehen von den ausgefeilten Manipulations- und Unterdrückungsmechanismen auf Dauer einfach uninteressant.
      Soll ich mir noch eine Variante von so einem Zausel wie jenem Osho reinziehen? Weil der Neue etwa erklärt, der Meister habe sich in einem Punkte geirrt, nämlich, dass auch noch Männer über 42 mal einer Frau genießen könnten? Der habe sich verzählt, es sei ab 56?
      Dem Buddhismus wohnt meiner Ansicht nach ein bemerkenswerter Größenwahn inne, der sich mit Genugsamkeit und Bescheidenheit tarnt. Ich schrieb kürzlich darüber.
      Beinahe hätte ich jetzt gesagt, eher glaubte ich noch an Deutschland. Das wäre zwar als Grundglaubenssatz sowieso etwas, wenn nicht ziemlich blödsinnig, aber nicht so hintenrum, so in Wirklichkeit egoaufgeblasen, und zumal nicht so feige, unredlich und unehrenhaft.
      Ich werde hier auch so grob so deutlich, weil es mir reicht. So wie mir vieles an und um Goethe reicht. Ebenso wie der Hundertjahrskult um dieses Scheißbauhaus und jene Frankfurter Zerstinkeschule. Mir scheint, ich komme an einem Montag Abend nochmal fröhlich in Fahrt.
      Leute, die nicht einmal bereit sind, irgendwelche Hinweise von mir anzunehmen, gar mal bei mir zu lesen, stellen mich hin alswie einen hälbstzerbildeten Fanten, weil sie sich gerade alles mögliche über die verschiedenen Bedeutungen der Chakren angelesen haben, ich gerade nicht. Und, lustigerweise, kommt es auf die einzelnen Chakren, ich schwinge mich sozusagen ein, so verlieren sie sehr schnell den Faden, wenn ich zu den jeweiligen Konzepten etwas zu sagen habe. Sehr schnell wütend werden diese Weisen aus dem Morgenlande dann. Man hänge an Worten und Begriffen (wenn sie das überhaupt rausbringen), und so lasse sich nichts wirklich erfassen, denn die lägen auch in der Scheinwirklichkeit, der Illusion. Habe ich dann noch einen Satz, so verwende ich ihn darauf zu erklären, dass das mit der Illusion nur immer noch schlimmer werde, meiner bescheidenen Ansicht nach, wenn die Leute gar nicht mehr verstünden, was sie hörten, nicht wüssten, was sie sagten.
      Ja, der Gerechtigkeit halber, ich bin ja immer zart und ausgleichend, ich habe auch schon einigermaßen fragwürdige Leute kennengelernt, die recht eigensinnig und nicht sehr kundig mit Runen und altgermanischer Religion herumhantiert haben. Einen persönlichen Allmachtswahn, wie er die Grundlage des Buddhismus bildet, habe ich da aber bislang von keinem erlebt.
      Ich habe mich in manches eingelesen. Auch in Berichte, wie es in Tibet (das übrigens schon lange unter einer Art Nebenherrschaft der Chinesen gestanden hatte) unter den Lamas zuging. Abartig, grausam religiös-feudal, die Hölle. Womit ich die endgültige Annexion durch die Chinesen nicht rechtfertigen will, die Sache insgesamt nur etwas ins Bild setzen. Stimmen die Berichte, so hätte ich lieber unter Stalin oder Mao versucht zu überleben als unter diesen Priestern.
      Kratzt aber weder den Dalai Lama an, noch die Heiligen Sankt Buddhisten. Die meisten deutschen Buddhisten, auch sonst viele weltweit, wissen nicht einmal davon. Thematisiert wird es eh nicht. Waren ja nur Herrschaftsverhältnisse irgendwo. Das aber über Jahrhunderte, und vermutlich schlimmer als sie in Europa je gesehen.
      Bei Konfuzius finde ich Vernunft und ein unbedingtes Bekenntnis zur Redlichkeit. Er sieht die Welt, wie sie ist. Von seinen Erkenntnissen ausgehend will er sie für alle besser einrichten. Er hat klare Vorstellungen und Vorschläge, für jeden nachvollziehbar, wie das gelingen könne und wie nicht. Seine Menschenfreundlichkeit, gegenüber dem Schwächsten wie dem Höchsten, ist offensichtlich. Er glaubt allein an das Lehren durch klare Rede und durch Vorbild. Allein mit Zwang sei nie etwas zu erreichen. Viele gute Sachen. (Ach, ich erinnere mich gerade, es sollte noch ein altes Video von mir zu Konfuzius auf YouTube geben „Konfuzius spricht nicht über Magie“, das passt als Vorbetthupferl auch noch zum Thema.)
      Außerdem: Wo ist bei denen der Spaß? Milch mit dem Pimmel saufen?
      Und da wir so weit sind, muss ich mich auch nochmal über die Reinkarnationslehre insgesamt hermachen, knapp, ich bin schon im neuen Tage: Diese betrachte ich jedenfalls so, wie durchschnittlich verbreitet (vor allem in Indien, aber durchaus auch im Westen, auch unter Christen), im Durchschnitt als eher nicht erweckend, erhebend, aufbauend und zumal ermutigend. Schaut man genauer hin, so grinst unter dem Begriff „Karma“ sehr schnell wieder Menschenverachtung um die Ecke.
      Im Ganzen, wenn Du bisher durchgehalten hast, Gigi, wirst Du es ohnehin schon raushaben, weshalb ich hier immer noch nicht aufhören mag: Es geht mir darum, dass wir nicht vor jedem Unfug das Knie zu beugen haben, lediglich, weil wir ihn nicht selber erfunden haben, er aus irgendeiner Fremde kommt.
      Ich werde jetzt einfach behaupten, dass es acht Chakren sein müssen oder zwölf. Je nach Betrachtungsweise. Man kann nämlich je zwei oder je drei Runen aus dem 24er Futhark auf die echten Chakren zuordnen. Entsprechend kann man körperlich Runen stellen, um die entsprechenden Chakren zu stärken. Vielleicht stimmt das ja sogar. Vielleicht haben sie sich ja tatsächlich mal wieder nur verzählt.
      Keck wäre es nun, behauptete ich, ich sei die Reinkarnation Aleister Crowleys. Das haben zwar wohl schon viele nach 1947 Geborene versucht, doch sollte ich da im Rennen einige Vorteile haben. Ich habe da in meiner Biographie einige „credentials“, die neben meinen sonstigen Umtrieben sehr schön dazuhelfen könnten, meine Legende aufzubauen. Mindestens ein Erlebnis der letzten Monate deutet darauf hin, dass ein Geheimdienst sich mich genau in dieser Funktion vorstellen könnte. Ich wäre ohne Ende glaubwürdig.
      Ach, nee, das musste jetzt wirklich nicht sein. Das Geschwafel von den Diensten, und was die schon immer und auch noch heute mit alle dem zu tun hätten. Klar, dass die mich nicht als diesen Kasper haben wollen. Habe ich ihnen auch klar ausgetrieben, daran auch nur zu denken. Egal. Geschwätz. Die Prüfung im Bus war trotzdem lehrreich.
      Was war der Ursprung all meines Geredes?
      Ja, dass mir Meditation sehr wichtig sei. Leider besteht sie bei mir immer noch überwiegend in Überlegungen. Vielleicht sollte ich die vielen Überlegungen ablegen. Manchmal werden sie mir ja auch sichtlich fast schon selbst zu viele. Dumm da, Teufel auch, dass ich auch beim Mülltonnenhochfahren und Holzmachen noch immer nicht leicht davon ablassen kann. Gibt es einen Überlegungsablasshandel, heute?
      Was soll’s. Mein Latein wird besser. Was will man mehr.

  4. @ Magnus

    leider jetzt erst gesehen, sehr gelacht, durchgehalten bis zum Schluss. Verstehe einiges im Kontext jetzt besser. Tatsächlich. Und – bitte – denke auch weiter nicht daran. Die Reinkarnation von Aleister kenne ich per Mail. Die einzige Person, die besser streiten kann als ich. Viel besser. Ich stieg aus, indem ich alle Fehler, jeden Streit, jedes Fuzzel Ungezogenheit auf mich nahm. Anders war kein Entkommen. Lese nichts mehr, was noch reinkommt, kann nur Wiederholung vom Alten sein. Uff. Davongekommen. Tiefes Atmen. Kein Zurücksehen. Phu!

    So gesehen, doch nur so gesehen, kann ich sagen: Aleister ist mein Meister. Diesen Fight habe ich grandios verloren. In Aufgabe. Hingeschmissen und die Beine in die Hand und lauf, Gigi, lauf. Ich bin noch ganz außer Atem davon. Heimat wo sind deine Sterne? Danke.

    Nun wieder zu Dir und Deinem Geisterstundenerkenntniskommentar. Ich halte mich regelrecht daran fest im Moment. Kicher. Osho, ja Osho ist eine Karikatur. Die einzige Karikatur, die das wusste. So viel steht fest. Ich denke, er nahm sich selbst nicht ernst. Das finde ich großartig von ihm. Nur das.

    1. @ Gigi

      Freut mich, dass ich Dich nicht so ermüdet habe, dass Du Dich darüber in die herbstkalte Salzach stürzen musstest.
      Noch was zu den Chakren: Ich denke, ich habe nur drei, also für jedes acht Runen.
      Das untere sitzt in Sackhöhe, das mittlere etwa sieben Zentimeter unterhalb des Solar Plexus, das dritte nennt sich Hirn.
      Der Rest des Kosmos ordnet sich, manchmal, oberflächlich betrachtet, etwas chaotisch, am Ende aber doch in konzentrischen Kreisen um sie herum.
      Es ist nun aber so, zweifellos, dass Frauen vier Chakren haben, mit logischerweise je sechs Runen. Denn Frauen haben das Gebärmutterchakra extra.
      Wie soll ich nun aus derlei unabweisbarer wissenschaftlicher Erkenntnis eine Heilslehre formen? So schwach wie die Leute heutzutage sind, werden sich Männlein wie Weiblein lediglich diskriminiert fühlen, keinen Cent an meine Kirche spenden. Es ist vermaledeit. 20 Jahre Lehrer, und doch wird es vermutlich nie zum Guru reichen. Was mache ich falsch? Habe ich in einem vergangenen Leben einen Lehrer so böswillig verspottet, dass das jetzt meine Lektion?
      Rudi Ratlos weiß auch nichts dazu. Wir telefonieren gelegentlich, und er erklärt mir dann immer sehr genau, weshalb er wiederum ratlos sei und ich mir deshalb keine Sorgen machen müsse, weil es mir entsprechend gehe. Das ist oft sehr hilfreich. Fast würde ich sagen, er sei mein Lieblingsdämon.
      Womöglich meine Lieblingsdämonin derweil, die wird jeder schon kennen. Sie heißt Tirade, und ich bin manchmal geradezu vernarrt in sie. Das Verruchte an ihren Verführungskünsten lässt mich ihr immer wieder verfallen. Halte ich in meiner Beziehung zu ihr indes Maß, so vergilt sie mir das mit viel lustigem Schabernack, reitet mich nicht ganz in den prosaischen Irrsinn, gibt mir neuen Mut und zusätzliche Kraft, indem sie mich sanft, das kann sie nämlich auch, die Grenzen meines Könnens erkennen lässt. (Wohlgemerkt: Sie hat vier Chakren!)
      Vielleicht mein wichtigster Dämon aber ist das O selbst. Also Othala, die Rune, die für das unveräußerliche Erbe steht. Nicht als Schulderbe. Mit dem OH! im Kopfe und meinem Maul erstaunt offen lehrt es mich das Wunderliche, Unerklärliche und Fremde erstmal schweigend aufzunehmen und zu betrachten. Dieser Dämon ist in der Tat sächlich, also das Dämon. Ich vermute, es hat nur ein Chakra.
      Ja, liebe Gigi, das waren jetzt nur drei aus dem ganzen Stall, es gibt auch noch den Friedrich, den Johann, die Hildegard, verschiedene andere. Das mag schrecklich klingen, und ist es manchmal auch. Ich habe mir aber gesagt, dass ich im Falle in Fängen von vielen Dämonen keinem so leicht allein zum Diener werden möchte, zumal die Gelegenheit hätte, sie notweis auch gegeneinander auszutricksen. Deshalb verstoße ich hierin eben nicht gegen die stets gebotene schwäbische Sparsamkeit.
      Ach, undja, was für ein schöner Oktober! (Der hat zwei Runen.)

  5. @ Magnus

    ja, genau so. Ich grinse von einem Ohr zum anderen. Doch ich bin noch etwas lädiert von meinen jüngsten Abenteuern. Ich weiß, dass ich nichts weiß. Ich bin genauso gescheit wie vorher. Was mach ich hier? Ich meine, ich weiß, was ich hier in Deinem Blog mache. Ich schreibe. Doch überhaupt? Ich bin resistent. Bildungsresistent. Ich lerne nicht dazu. Es ist ein Jammer. In der Theorie ist alles machbar, alles erlaubt, alles erklärbar. Ich meine jetzt nicht Deine entzückende Tirade auf Deinen Lieblingsdämon Schabernack, nein!

    Ich meine meine hilflose Bösartigkeit und Streitlust und Besserwisserei und Unfähigkeit und meinen unverbesserlichen Unwillen das Beste zu wollen und mich mitreißen zu lassen in die Unterwelt der Phantasie. Wie konnte es wieder so weit kommen? Dabei habe ich durchaus Humor, Kreativität und Wohlwollen. Es ist vertan. Das Spiel vergeigt und mit Aufgabe auch noch unwürdig. Nein, ich will nicht mehr streiten. Ende.

    Danke für Deine, Magnus, Heiterkeit in dieser Welle des Pazifiks. Pazifik ist gefährlich. Ich gehe lieber heim. Das ist das Ergebnis von Auswärtsspielen. Die Unwägbarkeit der „Unbekannte“. Was ich nicht weiß, kann ich nicht pokern. War nicht besonders klug von mir, dieses Terrain zu erkunden. mammamia. Das hätte ich nicht gedacht. War einfach nicht gefasst auf diese Art von Game. oh oh oh. Och. Auszeit. Ich brauche eine Auszeit. Lange. Vielleicht spiele ich überhaupt nicht mehr mit. Sollen sich Andere damit abmühen, wenn sie so viel Mut haben……

    1. @ Gigi

      Ich habe wohl ein bisschen zu sehr ernst gespielt.
      Erhole Dich einfach bei leichteren, vergnüglicheren Spielen. Oder einfach gar keinen. Wobei ich letzteres auf Dauer nicht für ratsam halte.
      Hier bist und bleibst Du jederzeit willkommen.
      Endgültig vergeigt ist noch lange nicht.

      1. @ Gigi

        Das muss ich auch noch nachtragen.
        Ich bin einer von den Lieben.
        Ich käme nie auf die Idee, auf jemanden herabzusehen, weil er die Runen nicht studiert hätte.
        Ich habe auch niemals jemanden bedrängt, sie zu studieren.
        Meist habe ich erst bei Gelegenheit erwähnt, dass ich mich damit befasse, das für mich viel bedeutet. Und zwar nicht allein aus irgendeiner (manchmal begründeten) Angst davor, dann gleich ein Nazi geheißen zu werden, aufs Maul zu bekommen, den Ruf gleich schon zu Anfang ruiniert zu haben.
        Nur sehr wenige Menschen von den vielen, denen ich im Laufe der Jahre davon erzählt habe, haben sich dann wirklich mit den Runen beschäftigt. Machte das einen Unterschied? Frug ich je nach? Wurden die geringer vor mir, wenn nicht?
        Und ist, wie Du weißt, das gemeingermanische Futhark für mich eben eine Art Weltabbild, das beste und treueste mir bekannte, zumindest für mich nachvollziehbarste.
        Es ist mir tatsächlich endscheißegal, wer mich dafür auslacht. Allzumal da aus verschiedenen, durchaus auch naheliegenden Gründen kaum einer antritt.
        In wie vielen meiner Artikel hier erwähne ich die Runen? In einem oder zwei Prozent vielleicht?
        Damit gehöre ich eindeutig zu den Guten.
        In meinem alten Blog habe ich mehr über die chinesischen Strategeme gesprochen als über Runen, da bin ich mir ziemlich sicher.
        Ich bin nämlich einer von den zumindest nicht vorsätzlich Bösen.
        Ich beschäftige mich nicht einmal mehr so eifrig wie zu früheren Zeiten mit den Runen. Es ergibt sich einfach zuweilen.
        Kurzum, ich liebe die Runen so sehr, weil sie nichts mit Glauben und alles mit Erkennen zu tun haben.
        Ist das böse, so sei es so.

  6. @ Magnus

    ich renn doch nicht vor Dir davon! Jedesmal, wenn ich Abenteuer habe, und ich bin ganz verwirrt davon, komme ich doch extra zu Dir hier her, an den warmen MagnusOfen und verschnaufe und erbaue mich an Deiner Ausdauer, was Deine Artikel angeht, und ich lache so herrlich und unbekümmert, dass ich mich wieder fangen kann.

    So war das gemeint. Na gut, nur wer mich kennt und weiß, wo ich mich herumtreibe, kann das erahnen, was da wieder los war. Ich habe meine inneren, äußerlich nur für Insider erkennbaren, wirklich dramatischen Traumas, die immer wieder starke Reaktionen in mir hervorbringen. Oft kommt das dann stark nach außen, schlägt Wellen, erschreckt mich auch im Außen und dann gehe ich schnurstraks zu Dir her und lasse mich einfach fallen. Rein in Deine immer gleich wogende Artikelflut. Suche mir die richtige Welle aus und surfe darauf herum.

    Ich weiß, dass Du ein Lieber bist. Immerhin kenne ich Dich lange genug, dass ich Deine Gangart einigermaßen durchschaut habe. Auch hast Du Dich um Deine Kinder sehr bemüht und das tust Du auch um die anderen, alle Kinder dieser Zone. Wenn es irgendwie geht. Du erschreckst mich doch nicht. Auch weiß ich, dass Du auf niemanden herabsiehst, sonst könnte ich hier wohl nicht schreiben, als nicht-Studierte. Alles klar Magnus. Jetzt auch für Dich?

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