Geschlechtsrückumwandeln, Geschlechtsrückumwandlung, Geschlechtsrückumgewandelte, Transtransen, Rücktransen, Retransen?

Das gefällt den „Alphabet-People“ gar nicht. Vermutlich auch nicht dem Gigakonzern, der den „Namen“ Alphabet an sich gerissen hat.

Die „G-Mafia“, wie The Amazing Lucas sie nennt, kennt keine Gnade. Am liebsten würde sie das Wort „Detransition“ als kriminell verbieten. In Kanada kann man schließlich schon bestraft werden, wenn man „he“ oder „she“ sagt anstatt „zhe“.

Nun, „Detransition“ würde in Deutschland (Ö, CH, Lu, Lie, Namibia) zunächst wohl kaum einer zuordnen können, vielleicht umso besser.

Wir sollten das irgendwie eindeutschen, um der G-Mafia wenigstens einen, besser mehrere zu hassende Begriffe zum Fraß vorzuwerfen.

Nun, „Geschlechtsrückumwandlung“ wäre deutsch und logisch. Für Lateinbegabte und Fachleute und Komödianten, einfach auch der Kürze halber, kann man ja „Detransition“ oder „Retransition“ (logischer, aber im Englischen viel seltener) parallel stehen lassen.

Zumal bei den abgeleiteten Formen allerdings ist „geschlechtsrückumwandeln“ und „geschlechtsrückumgewandelt“, ein „Geschlechtsrückumgewandelter“ bei aller Länge (das Deutsche hält da, zumal wenn das Wort vollkommen durchsichtig, einiges aus) doch eleganter als „detransitionieren“ (eher „retransitionieren“?), „detransitioniert“ oder ein „Detransitionierter“, denn Hein Nichtganzblöd wird das Wort wohl zunächst als ein Synonym für Volldepp nehmen, und das können wir ja nicht wollen dürfen.

Nein, witzig ist das alles eigentlich ganz und gar nicht. Man schaue Lucas‘ Video und gebe es weiter gerade an die, die es gar nicht werden sehen wollen.

Achja, man könnte für die Personenbezeichnung auch „Transtranse“ oder „Rücktranse“ oder „Retranse“ nehmen („Retoure“ wäre schon etwas boshaft und zumal uneindeutig), da wäre Hein Nichtganzblöd wahrscheinlich schneller auf der richtigen Spur.

Da wären auch die Verben knapper: „Transtransen“, er transtranst gerade, hat etwas Humorvolles, sie rücktranst gerade zu „rücktransen“ ist etwas sperrig, „transgetranst“ etwas schräg, „rückgetranst“ auch, „retransen“ geht wiederum gut durch, während „regetranst“ etwas bescheuert klingt.

Nun, wenn es keine gesetzliche Sprachregelung gibt oder sich Spiegel, Faz und Taz & Cie. nicht bald auf eine Vorgabe einigen, die im Volk ankommt, dürfen wir auf unsere natürliche Sprachkraft setzen, dass die entscheidet, was sich durchsetzt.

 

Bisher kein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.