Brauchen wir Sondergesetze für sich verirrt habende Ese?

Inzwischen finde ich es so teilweise lustig, daher gut, dass jetzt Lesben und Schwule und alle anderen außerhalb einer möglicherweise angestrebten eigenen Fortpflanzung gesetzlich heiraten können (das Thema Adoptionsrecht klammere ich hier aus), da die ja in Punkto Unterhaltspflicht und derlei Döns dann genauso drannesein können, wie Heidi und Hans, lange genug in derselben Bude herumgepennt, eines stürzt ab, das andere zahlt ab da. Ein guter Anwalt wird da sehr deutlich Gleichberechtigung einfordern. Schwer für den Richter, da, ohne besondere gesetzliche Grundlage, auf mildernde Umstände, gar Nichtunterhaltsrecht zu erkennen.

Gut, man hat es mit der Erbfolgeregelung einfacher, ist man verheiratet. Gibt es keine Kinder oder Enkel, fällt alles, ohne teures Testament, an das Gatt. Notar gespart, eindeutig, cool.

Lebicht indes, beide (Mehrfachehen gibt es bislang nur für Sonderbenachteiligte), schafft da, vielleicht viel schneller und leichter, enttäuschte Liebe, garniert mit einem neuen Gag, diebische Triebe, also, dass die eine der anderen immer (ja, oder das dem oder was wasweißichwes) den Haushalt geschmissen habe, von daher jetzt, sonst aufgeschmissen, diesen ganz beansprucht und noch saftig Zehrgeld dazu, denn dasjenige vom Amt reicht niemals nicht.

Ja, wenn es nicht schwerbehindert ist, noch jung, irgendwas irgendwann mal was gelernt hat, kann das andere auf dessen möglichen Eigenerwerb pochen, vor Gericht Gegenstress erzeugen. Es könnte ersteres aber durch die Trennung psychisch so gebrochen sein, dass der Steuerzahler und der ehrliche Krankenbeitragszahler eben doch nicht für die ganze Misere einspringen muss, das Winner-Loser-Es weiterhin blechen muss, immerhin anteilig.

Ich verkehre nicht viel in jenen Kreisen, da diese Leute inzwischen etwa 130 Geschlechter haben (die Zahl habe ich als relativ neu noch im Kopf), was mich zu sehr verwirrt, habe aber doch einiges von Schwulen und Lesben mitbekommen (ja, auch Transen), direkt und über Erzählungen, also, dass die nicht weniger eifer- und gewinnsüchtig werden könnten als der kleine Rest. Grausig peinliche, erzdumme Eifersuchtsszenen und Dauerbeleidigtheiten wurden mir geschildert, zumal von einem, der das Ballett-Ensemble des legendären John Cranko direkt zu Stutthart erlebt hatte, ein sehr glaubwürdiger, keineswegs darüber schwulenfeindlicher Hetero. Ja, alt und weiß.

Nun, wird es Sonderscheidungsgesetze für die Ese geben? Sonderunterhaltsgesetze? Alles irgendwie nicht so ernst gemeint?

 

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