Von meiner leichthändigen Weltherrschaft

Eben hat mich wieder einer zum Herrn der Welt erklärt.

Alle Übel seien nur da, weil ich mich mit ihnen befasse. Ohne diese meine Einbildung, solche gäbe es, wären die nämlich gar nicht vorhanden.

Ohne meine verderbliche Denke, da gäbe es keine Kriege mehr, keine Not irgendwo, nicht einmal Hunderscheiße da, wo ich sie nicht haben mag.

Ich bin sozusagen der Herr der Finsternis, habe durch mein Denken alles Böse erst geschaffen, womit mein Reich ebenso groß wie das vom lieben Schöpfergott, der nunmal, leider, nur die andere Hälfte hat.

Manchmal lasse ich mich von ihm schmieren, mit Vergnügen, denn er ist abhängiger von mir als ich von ihm. Ohne mich kann er seine Schäfchen nämlich nicht zusammenhalten.

Damit ist klar, dass eigentlich ich allein herrsche: Ich habe mir so schön Banditen und Merkels aller Art ausgedacht, dass sie jetzt da sind.

Ja, zur Weltherrschaft genügen selbst mir ein paar flockige lockere gute böse Gedanken.

 

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