Vom Spenden II

Vom Spenden

Ich habe mich im oben angegebenen Beitrag schon einmal mit dem Thema Spenden befasst, nun aus aktuellem Anlass eine Ergänzung dazu.

Mir kam nämlich die letzten Tage zu Ohren, dass sich in den sogenannten „alternativen Medien“ geradezu eine Fronde gegen Kollegen gebildet hat, die zu Spenden für ihre Arbeit aufrufen: das seien alles Heuchler, Betrüger, schleimichte Geldgeier, moralisch Verkommene, als Verräter und Systemlinge entlarvt, undsoweiter. Man fährt eine Schmutzkampagne, scheut neben allen Anwürfen selbst vor inzwischen zur Anzeige gebrachten Verleumdungen (gerichtlich noch nicht entschieden) nicht zurück.

Ich nenne jetzt weder Namen von Betroffenen noch von solchem Abhub der Gesellschaft. 

Wieso sollten freie Medienschaffende, meist von YouTube längst demonetarisiert, schattengebannt, kurz vor der Löschung womöglich, Leute, die sich richtig reinhängen, volles Risiko, für ihre kostenlosen Angebote, auch diese weiter erstellen zu können, denn nicht um Spenden bitten dürfen? Was ist daran anrüchig?

Typen, die so vorgehen, sind für mich entweder bezahlte oder ideologisch pervertierte Arschlöcher oder beides. Denn sie insinuieren ja auch, dass jeder, der solchen verlogenen Gierschlündern spende, entweder ein verderblicher Volltrottel sei, indem er denen gutgläubig Geld in den Rachen werfe, oder gar, noch verwerflicher, ein wissentlicher Unterstützer solcher Scharlatane.

Pfui Deibel: Was für ein abgefacktes Gelichter.


Ein über diese bösartigen Zersetzer sehr Wütender sagte auf seinem vielbeachteten Kanal, er wolle mit Leuten, die mit solchen Leuten weiterhin zusammenarbeiteten, selber nicht mehr zusammenarbeiten. Eine verständliche Reaktion, aber nicht unbedingt klug, das jetzt so in den Streit zu bringen. Damit geht nämlich die Zwietrachtsaat der anderen womöglich nur noch besser auf. Getroffene Hunde bellten halt, wird es heißen, man wird sich selber als ausgegrenzt hinstellen, ja einschließlich seiner Unterstützer und Freunde verfolgt, was denjenigen, die das Ganze angezettelt haben, ihrem Schandwerk, in Wirklichkeit genau in die Hände spielt.

Ich werde mir allerdings genau anschauen, wie die Sache weitergeht. Die die Sache angeleiert haben, kommen bei mir erst von meiner persönlichen Schwarzen Liste, wenn sie sich für ihre angekippten Mistfuhren öffentlich entschuldigt haben. Die weiterhin mit ihnen zusammenarbeiten, stehen auf meiner Beobachtungsliste.

Denn, obzwar ich nie um Spenden für meine Arbeit gebten habe, da stehe ich unmissverständlich auf einer Seite. Und ich werde hier vielleicht, allein aus Solidarität und damit ich von jenen, sobald sie mich wahrnehmen, sofort als ein übles Subjekt erkannt werde, bald ein Spendenkonto auf meinen Namen einrichten, sie werden dafür nicht einmal diesen frecherweise kostenlosen Artikel lesen müssen.


Wer hat all dies Gesindel zusammengetrommelt? Was, außer Bosheit und Neid und Verdammnis des Spendensammelns hält die Bande zusammen? (Es müssen eine ganze Menge Leute sein, wenn schon gegen fünf oder sechs von ihnen Strafanzeige erstattet wurde, ausdrücklich nur gegen die, die in ihrem Gegeifer womöglich so blöde waren, juristische Grenzen klar zu überschreiten. Sie werden jetzt vermutlich plärren, da sehe man ja mal, wie der Kritisierte reagiere, nämlich mit den Mitteln des Systems, womit er nachweislich ein Verräter sei, klar nachgewiesen, dass jede Kritik berechtigt war undsoweiter.)

Ich überlegte mir in vergleichbarer Lage sehr gut, ob ich derlei schräge Vögel verklagte, am Ende prozessiere ich mit denen herum, alle offiziell auf Hartz, also kostenlose Prozessbeihilfe für die Gegenseite, die niemals private Spenden nähme, die vom Staat so aber gerne.

Irgendwann reicht es aber auch. Irgendwann muss man wenigstens auf Unterlassung gehen. Denn sonst werden sie genau die Unterlassung solchen Vorgehens als Schuldeingeständnis auslegen, seht mal, der klagt nicht, also hat er Angst, also haben wir recht.

Wesentlich lieber aber bekämpfte ich solche Leute über ihre Grundidee. Und zwar öffentlich. Jeden, auch zur Debatte, fordernd.

Noch lieber bekämpfte ich sie gar nicht. Ließe sie einfach nach und nach an ihrem eigenen Müll im Maul ersticken.

Das Leben ist aber kein Wunschkonzert. Also.

 

 

 

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