Träume: Zum Glück nie wahr

Heute Morgen erfuhr ich zweifliges Erwachen.

In meinem Traume nämlich war die Polizei in Begleitung einer Gerichtsvollzieherin qua Haftbefehl in mein Haus eingedrungen, die Forderung der Stadt Stuttgart, oder so, betrug 195 Euro, und nur indem ich gerade noch zwei Hunderter im Hause hatte, entging ich glücklich meiner Abführung ins Gefängnis, mich bezüglich meiner Schuld von da aus besser zu erklären.

Der Gerichtsvollzieherin entlang, sie bestand darauf, vor allen Nachbarn noch den Fünfer Rausgeld aus dem Wagen zu holen, indem ich sie und die beiden Polizsten über mein Holzkristallzimmer und meine Freundlichkeit neben der anstehenden Zahlung wieder bis zur Sichtbarkeit vor den Nachbarn aus dem Hause hinausgeschwatzt hatte, endete das Ordal im Traume.

Was schafft mir derlei Wähne? Wie kann so ein Stück in meine Träume geraten?

Damit habe ich mich jetzt den halben Tag beschäftigt, und ich kam bisher lediglich auf den Plan, dass es selbst sowas geben könne, vielleicht gar dräue, mein Unterbewusstsein lediglich noch nicht damit zurechtkommt.

Das Oberbewusstsein denkt ja immer noch, Haftbefehle, auch noch vollstreckungsernst, gebe es geläufig für Messerstecher, nicht wegen 195 Euro.

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