Greta Thunberg: Merkwürdige Funkstille – Hartes Geschäft

Es scheint geradezu, wie als ob Greta Thunberg seit ihrer 100-Kinder-Großdemo vor den UN nun schon ein paar Tage vom Moloch New York verschluckt worden wäre. Vermutlich kampiert sie am Hudson bei den klimaneutralsten Pennern, während ihre Vermarkter sich Gedanken über die beiden propagandistischen Niederlagen machen, jene mit der Überfahrt und jene mit der Gigantendemo.

Die Vermarkter haben sich auch über etwas Gedenken zu machen, das sie wohl weder mittels gutem Zureden noch Medikamenten leicht werden bessern können: das Mienen- und Augenspiel des Stars.

Man muss Leute, die sich dazu naheliegende Fragen stellen, jetzt allesamt zu Hassern stempeln, am besten wäre, man könnte sie allesamt Rassisten heißen oder, noch besser als am besten, Nazis.

Nun klappt das mit den Rassisten aber nicht leicht, denn es gibt ja per definitionem nur weiße Rassisten, und Greta ist ziemlich weiß.

Das Roheisen zum Schmieden des Antinazistahls mag wohl den Weg in die Esse gefunden haben, allein, keiner weiß, wie er bruchfest zu schmieden wäre.

Noch mehr rättelt es in der Vermarkter Hirnen, wie man Jugendliche weltweit auf Dauer davon abhalten könnte, die Alte, also das Mädchen, öffentlich für uncool, weil daneben und gesteuert, überdies ziemlich zurückgeblieben und ganz und gar nicht sexy, zu erklären. Da muss ein allerschärfster Bann ran. Niemals darf das aufkommen.

Die Vermarkter werden auch gemerkt haben, wie selbst im fest gebuchten Deppendeutschland nicht mehr alles in besoffener Begeisterung geht, in nüchterneren Ländern eh nicht, da wird es wenig Trost sein, dass die Chefin klimaneutral schläft, während man sich an der Hotelbar den vierten Doppelten kommen lässt.

Es ist ja auch fies und vertrackt. Indem immer noch alle wegen des Klimas feuern wie verrückt, wenigstens die verlässlichen Deutschen, womit unser Produkt sich verkaufen müsste wie Bolle, wissen wir jetzt nicht, ob wir sie auf einem Fahrrad nach Chile schieben sollen, wieder mit dem Fantastoboot dahin karren, Chile absagen, oder wäre es nicht das Beste, wir hätten einen rechtsradikalen Anschlag auf sie, sie überlebt scheinbar knapp, oder vielleicht auch lieber nicht?

Ja, der wirklich klimaabgebrühte Vermarkter ließe sie jetzt Opfer eines Anschlags werden.

Alle ansonsten unlösbaren Probleme wären damit erledigt, man hätte eine Märtyrerin geschaffen, vor allem redet die nicht mehr, so wäre die Sache nochmal herumzureißen, überall Mitleidssturz, man könnte direkt darauf neu aufbauen. Man braucht nur noch einen, der es macht, der irgendwie rechts, und der stirbt auch, entweder gleich, oder bevor er sich entsinnen und etwas dazu sagen kann, was er gemacht hat.

So hart ist dies Geschäft. Ich wünsche Greta, dass sie es überlebt. 

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