Greta Thunberg in Washington noch erfolgreicher als in New York

Da es zum gestrigen Auftritt Greta Thunbergs vor dem Weißen Haus zu viele bewegte Bilder gibt, um noch dreister übertreiben zu können, beschränkt man sich hier

https://www.welt.de/politik/ausland/article200285240/Washington-Trump-ist-ein-Luegner-Thunberg-mit-Hunderten-vor-dem-Weissen-Haus.html

darauf, von hunderten Demonstranten zu reden, was schon peinlich genug, indem man vielleicht hundert oder hundertfünfzig erkennen kann, wovon viele Kameraleute, Journalisten, Gretas Tross.

Bei mir im Dorf (circa vierhundert Einwohner) bringt es der Zug des Schützenvereins locker auf diese Menge. Hundert Studenten stehen vor jeder Tür in München oder Leipzig, wenn da eine billige Bude versprochen ist. Wenn es gegen die AfD geht, trommelt man in Göttingen leicht fünfhundert Antifanten bei. Die Demo war also ein vollkommener Flop.

Greta dazu im Zitat aus obigem Artikel: ‚„Es sind viele Leute, viel mehr, als, glaube ich, irgendjemand erwartet hatte“, sagte die 16-Jährige am Freitag in einer kurzen Ansprache zu ihren Mitstreitern durch ein Megafon in unmittelbarer Nähe des Gartens an der Südseite des Amtssitzes von US-Präsident Donald Trump. „Das ist sehr überwältigend.“‘

Greta, Realistin wie immer, rechnete wie jeder andere also mit dreißig Leuten (also ihr selbst, den Journos und ihrem Tross), und es kamen doch gut hundert. Phantastisch! Überwältigend! Sehr überwältigend!

Irgendwie scheint die Sache mit der Jacht nicht die beste Idee gewesen zu sein. Von Greta, ihrem fürsorglichen Paps und jenem Dokumentarfilmer sah man nur zu Anfang Bilder, wieder zum Schluss (von Paps und dem Filmer sahe ich gar keine mehr, vielleicht habe ich die aber nur übersehen), dabei gab es in vierzehn Tagen bestimmt mal eine ruhige Wetterlage, wo man die Dreie mit den beiden Skippern an Deck hätte gemeinsam lachen sehen können…

Und, obzwar es an Linksradikalen und Klimaspinnern auch in den USA wahrlich nicht mangelt, wie bei uns auch Abgeordnete und selbst Präsidentschaftskandidaten dabei, haben die diese Großdemo offenkundig nicht unterstützt. Anscheinend trauen sie Gretas Magie gegen den bösen orangenen Teufel im Weißen Haus nicht so recht. Merkel und Macron zeigen sich gerne mit Greta, in den USA bislang nicht einmal ein Hinterbänkler.

Aber Greta darf ja noch zweimal offiziell bei der UNO auftreten, einmal vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses, und eine Auszeichnung von Amnesty International (aha!) soll es auch noch geben.

Da haben ihre PR-Profis ja noch reichlich Gelegenheit, die Trommel zu rühren, bevor es mit dem Skateboard auf den nächsten Triumphzug gen Chile geht.

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