Greta als weiß-rassistisches Trugbild

Indem alte weiße Männer ohnehin an allem schuld, kaprizieren sich jetzt linke Klimawahnler in den USA darauf, Greta Thunberg sei ein arglistiger weißer Import, man habe schließlich selber farbige, also glaubwürdige Aktivisten genug, das sei also fraglos wiederum eine von alten weißen Männern hinterfotzig eingefädelte Sache, das mit dem Mädchen von der anderen Seite des Atlantiks, wo der böse alte weiße Mann ja schon ursprünglich herkam.

Nun, damit war zu rechnen. Man hätte geradezu seine Uhr darauf stellen können. Greta k a n n Weiße ja gar nicht genug hassen, schließlich ist sie selber weiß. Ein weißes trojanisches Fohlen, mitten in den erhofften, allbeglückenden totalen Weltklimasozialismus eingeschleust.

Wahrscheinlich, indem ich ja ständig kritisiere, was man mit Greta anstellt, dazu verblasen, wie sich die enteignungsgeilen Fußtruppen skrupelloser Milliardäre hinter einem kranken Kind verschanzen, ist das auch von mir nur ein verlogenes Verschwörertum: Ich bin ein alter weißer Mann, also kann es anders gar nicht sein.

Manchmal denke ich schon, dass mein Leben öd geworden wäre, schenkte man mir nicht täglich immer mehr verwunderlichen Unsinn von solchem Kaliber. Die Irrsinnigkeiten des Mittelalters sind weit weg, ich war nie dabei, kannte weder den Rattenfänger von Hameln persönlich, noch dass ich die Kinderkreuzzüge miterleben durfte, daranentlang induzierten religiösen Wahn in Echtzeit studieren.

Auch wird so noch einmal bestätigt, dass Technik den Menschen geistig nicht befreit. Oft eher im Gegenteil. Blieb ein Wahn früher mangels Verbreitungsmitteln wenigstens auf Münster oder allenfalls einen Erdteil beschränkt, so ist er jetzt jederzeit über Nacht weltweit ausrufbar.

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Gleichzeitig, so sprach es mir gegenüber einer an, sehe Greta aus und verhalte sich wie eine Kröte. Kröta gewissermaßen. Ich will das nicht bewerten, nur erwähnen.


Gut, dass in spätestens zwölf Jahren alle tot sind, außer mir. Dann kann ich mich endlich in Ruhe allein mit meinen eigenen Wähnen befassen, mir jeden Tag ein Steak reindrehen, ohne dass einer meckert, Rindviecher, glückliche von der Ökowiese, gibt es genug für mich, Fragwürdigkeiten in den Schriften Senecas oder des Aristoteles erwägen.


Zwischenzeitlich wird es aber nochmal spannend. Kein Irrwitz, den sich die klimaunschuldige Sonne bis in zwölf Jahren nicht womöglich auch noch anschauen muss.

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