Epstein-Saga: Lügen, Lahmarschigkeit, Verdunkelung

Nun habe ich mich erst kürzlich als schon beinahe ins verhalten optimistische Lager übergewechselt erklärt, im Zusammenhang mit der Epstein-Saga ist davon aber gerade wenig übrig, da man ja nicht einmal jene Ghislaine Maxwell dingfest gemacht hat, sie aus unerklärlichen Gründen nicht einmal zur Fahndung ausgeschrieben, die Umstände des vorgeblichen Selbstmordes wohl nie geklärt, die Clintons und andere wahrscheinlich nie einvernommen werden, gar je ein Auslieferungsgesuch gestellt wird, Prinz Andrew möchte antreten, Acosta, Dershovitz, die ganzen Hollywood-Größen.

Ich habe auch nichts davon gehört – mag sein, man war hinter den Kulissen da ausnahmsweise mal schnell und effektiv und schweigt nur strategisch – , dass man die Beschäftigten auf den beiden Inseln mal befragt hätte, die ganzen Bauleute und Diener, ohne die die Sause mit Sicherheit nicht möglich war. Kein Wort je zu lesen.

Auch immer noch nichts Gerades raus, wie denn Epstein zu seinem Geld kam. Nur Ungefähres.

Und, liebe Trump-Fans: Trump will nicht oder er kann nicht. Beides kein Anlass für Jubelarien.

Da wollen viel zu viele Leute nicht einmal mehr wissen, was sie mal gedacht oder gewusst haben.

Natürlich liegt hier immer noch die eine oder andere Wendung drin, der Deckel wird nie ganz draufsein. Daher werde ich die Sache weiter im Auge behalten. Momentan aber sieht es ziemlich düster aus. 

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