„Cancel Culture“: Abbruchkultur – Schwachkopfkultur – Knallkopfkultur?

Wir gewahren schon wieder einen eleganten neuen Begriff aus der Welt der Angelsachsen: „Cancel Culture“.

Diese keineswegs neue Form der „Kultur“, die wir auch in Deutschland als immer mehr grassierend erleben dürfen, besteht im Wesentlichen darin, dass man öffentliche Veranstaltungen durch unverhüllte Drohungen und Denunziation und Scheißestürme verhindert, oft verbunden mit Gewaltaufrufen, Firmen massiv unter Druck setzt, bestimmte Produkte vom Markt zu nehmen, Werbekampagnen zu stoppen und sich überdies dafür zu entschuldigen.

Meist sind es sogenannte „social justice warriors“, die „Nazis“, „Faschisten“, „Rassisten“, „Klimaleugner“, „Homophobe“ „Transphobe“, „Frauenfeinde“ undsoweiter (unter diese und ähnliche Kategorien wird beliebig jeder gestellt, der Gedanken und Ideen äußern will, die diesem neuen Adel nicht passen) nicht mehr zu Wort kommen lassen wollen.

Das Grellste daran ist, dass man hier mit dem Begriff „Kultur“ hantiert, im Zusammenhang mit Verhinderung und Abbruch, indem Kultur vom lateininischen „colere“ abstammt, von bebauen, bewohnen, hegen und pflegen, also dem Gegenteil jedes Abreißens oder Abbruchs.

Wir haben es daher mit einem Oxymoron zu tun, einer Gegensätzlichkeit in sich.

Vom Griechischen her stammt dies Wort von „Oxy“ und „Moron“ ab. Von verschärftem Schwachsinn.

„Moron“ bedeutet auf Englisch allgemein Schwachkopf.

Kulturzerstörung als Kultur.

Mao lässt grüßen.


„Cancel Culture“ hat lautlich einen schönen K-Stab, kriegte ich das tatsächlich irgendwie auch auf Deutsch, ebenfalls mit nur vier Silben, einigermaßen sinnig hin?

Schwachkopfkultur?

Knallkopfkultur?

 

 

Bisher kein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.