Auf Russe folgt Rasse: Breitbart baust die New York Times ins Chaos

Die New York Times ist seit einigen Tagen im Chaos-Modus, hat sich zum Gespött von Kommentatoren von ganz Links bis ganz Rechts gemacht.

Nein, es liegt nicht daran, dass nach der gescheiterten Russia-Connection-Kampagne gegen Trump nun intern die Losung ausgegeben wurde, diesen, da man ihn nicht direkt einen Nazi heißen könne, bis zur Wahl bei jeder Gelegenheit einen Rassisten zu schimpfen.

Sondern tat sich die altehrwürdige Grande Dame des US-Journalismus‘ den Tort an, sich die Vernichtung des rechten Portals Breitbart auf die Fregattenfahnen zu schreiben. Breitbart nun nahm den Handschuh auf und stöberte in alten Tweets und wohl auch Facebook-Konten von NYT-Journalisten und förderte da so manch rassistischen oder judenfeindlichen Spruch zutage, jedenfalls Äußerungen, die nach US-Übereinkunft als solche gelten können. Nun heult die NYT gegen diese Vernichtungskampagne wie ein kleines Kind, wie unfair das sei, wobei sie genau dasselbe gegen andere Journalisten und Personen des öffentlichen Lebens seit Jahren macht. Deshalb lachen jetzt alle, die sich das trauen. Diesmal sind das viele.

Dabei hat sie den Lacher auch noch damit gewürzt, eine Art Verschwörung von „operatives“ im Sinne Trumps zu insinuieren, nunja, die hinter der Entlarvung stehen, sind sicherlich eher Trump zugeneigt als den Demokraten und der NYT.

Zusätzlich geht inzwischen die Kunde, wie besorgt man bei der Primabellerina der US-Presse ist, viele Journalisten sollen aus Angst vor weiteren Entdeckungen schon ihre Social-Media-Konten gelöscht haben. Das ist doch supi. Die mussten Twitter und Facebook nicht einmal sperren. Freiwillige Selbstsperrung als netzreinigendes Modell der Zukunft. Sauber, demokratisch, kein Problem mit dem First Amendment.

Derweil versucht das Blatt immer noch, sich damit noch tiefer in die Scheiße reitend, die eigenen Leute als im Sinne eines organisiert verübten Schmutzkampagnen-Anschlags auf die Pressefreiheit verfolgt und weiterhin bedroht darzustellen, wozu sich bereits der berechtigte Spott durchgesetzt hat, die NYT meine wohl im Ernst, sie sei so ein Besonderes, dass für sie Ausnahmeregelungen gelten müssten, also, dass andere nicht mit ihr machen dürften, was sie mit den anderen machen darf, selbst wenn sie damit selbst angefangen auch und erst recht nicht, sonst sei das brutal fies.

Das Ganze ist natürlich auch ein Etappensieg für Trump. Indem zwischenzeitlich eben auch bekannt wurde, dass gegen ihn die Rassismus-Losung bis zum Wahltag ausgegeben, wird diese so richtig zackig durchzuhalten für die Blattmacher jetzt sehr viel schwieriger.

Und wer weiß, wie weite Kreise das unsichtbar bereits gezogen hat, öffentlich noch ziehen wird.

Wie viele Journalisten von CNN und MSNBC stöbern gerade durch ihren namentlich gekennzeichneten Social-Media-Müll, wie viele haben jetzt schon vorsorglich lieber alles gelöscht? (Löschen auch welche vom Guardian und vom Spiegel schon?)

Blöd nur, ich las eben, man habe den Account von Twitter-Chef Dorsey persönlich gehackt, dass Twitter und Facebook die Daten noch haben und vielleicht auch schon verkauft haben.

Get woke, go broke.

Ohne Mami mit viel Zaster wäre die NYT jetzt vermutlich bald pleite, oder eh schon, Gilette lässt grüßen.

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