Oberster Katastophenschützer: Vorbereiten! Justizministerin: „Prepper“ sind sowas wie Rechtsterroristen und Nazis! – Babs, Bärbel, Hans und Kalle beinahe aus dem Häuschen

https://www.heise.de/tp/features/Schwarzstartfaehigkeit-von-Stromerzeugern-4499804.html

Babs, Birgit, Hans und Kalle haben den Text oben gelesen und sich das Video angeschaut. Hans hat daraufhin derart getobt und geflucht, dass Babs ihn in den Arm nehmen und ihm einen Beruhigungsschluck holen musste. Die Namen, die er der Bundesjustizministerin gab, die im Video Leute, die sich unter anderem auf einen Stromausfall vorbereiten, also „Prepper“, in einem Atemzug mit Rechtsterrorismus und Nazis nennt, indem eben erst das Bundesamt für Katastrophenschutz zur Vorbereitung aufrief, kann ich hier aus naheliegenden Gründen leider nicht wiedergeben: manchmal scheint es, als sei Hansens aktiver Wortschatz, zumindest seine Redseligkeit, nicht an Babsens oder Birgits zu messen, da aber lernten all unsere drei anderen Freunde noch etwas dazu.

Indem nun von allen Seiten der Verwünschungen, des Spottes, der Verachtung, der Wut genüge getan war, Babs ihren Hans in zartem Einfangen liebevoll „mein Sanguini-Schatz“ genannt, so dass erst die anderen beiden und dann sie und schließlich Hans sich aus der Wut herausgelacht, trat erstmal Schweigen ein.

Birgit fand als erste zurück ins Wort. Wenn denn „Prepper“ so etwas wie Rechtsterroristen und Nazis seien, wieso Frau Justizminister denn den Chef des Bundesamtes für Katastrophenschutz noch nicht wegen Volksverhetzung vor Gericht gebracht habe, hä? Und alle, die zur Vorbereitung aufrufen, gleich mit? Wann wohl beim Lidl schon am Eingang Schilder zu sehen wären, etwa mit der Aufschrift: „Nur Rechtsterroristen und Nazis bereiten sich vor. Kaufen sie nie mehr, als Sie für diesen und höchstens den Folgetag brauchen. Das Geschäft ist videoüberwacht. Lidl trägt zur politischen Stabilität bei, indem jeder Verdächtige gemeldet wird.“

Dann meldete sich Kalle und meinte, er hätte jetzt am liebsten einen Riesenschweinestall voller Scheiße, einen fetten Trecker dazu, lüde die vor dem Bundesjustizministerium ab, so wie der Franzose das macht, wenn es ihm richtig stinkt.

Babs lachte aber wieder nur dazu und meinte, das wäre in Deutschland nur ein Beweis, dass er mit seiner braunen Schweinescheiße Nazigedankengut herumfahre, er daher in den Knast käme drei Jährchen oder so, die Reinigungsarbeiten, die sich bis in den Winter ziehen würden, wo, weil das Klima nicht mitspielt, endlich mit Spitzhacken und Drahtbesen gegen die angefrorene Kacke angearbeitet werden müsse, kosteten vermutlich drei Millionen, so dass er so richtig schön pleite herauskäme, käme er mal raus. Sie ließ auch nicht gelten, dass er nur einen symbolischen kleinen Bollen Schweinskot dort absetzte, denn für den Volksverhetzungsparagraphen langte das bei dieser Spezialistin mit ihrer messergewatzten Presse allemal. Aufruf zu einer „Prepper“-Demo? Mit Sicherheit dasselbe.

Nun, einstweilen dürfen wir gespannt sein, wie sich das Quartett weiter leise eingraben wird, noch umso emsiger und gründlicher, bevor beim Lidl die Schilder stehen.


Stromausfall mit Babs, Birgit, Hans und Kalle (II)

 

 

Bisher 4 Kommentare

4 Antworten auf „Oberster Katastophenschützer: Vorbereiten! Justizministerin: „Prepper“ sind sowas wie Rechtsterroristen und Nazis! – Babs, Bärbel, Hans und Kalle beinahe aus dem Häuschen“

  1. „Dreiviertellorbeeren“ – das hat auch was. Tatsächlich habe ich „genial“ in meinem von Gin Tonic erleuchteten/vernebelten Bewusstsein auf „genialisch“ herabgemildert. Warum? Weil ich ahne, dass noch etwas wirklich „geniales“ in Ihnen schlummert und dass Sie jemanden brauchen, der das qual- und lustvoll aus Ihnen herauszukitzeln vermag. Wichtig hier ist der kreative Imperativ („Könnte mein Künstlergesülze dazu beitragen, dass eine Allgemeinheit dies als die gültige Künstlerinnenflachlegenummer anerkennt?“ – Emma Kante, preussische Philosophin)

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