Neueste Mär von Epsteins Ableben

Im New Yorker Metropolitan Correctional Center fiel in der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag so gut wie alles aus, was Jeffrey Epstein hätte davon abhalten können, sich mit seiner Bettwäsche an seinem Bett aufzuhängen (ein sehr findiger Mann, einfach ist das selbst dann nicht, wenn man Stunden dafür hat): Nachdem man ihn vor Tagen schon – bislang unerklärt, sowieso nicht öffentlich – aus der Intensivbeobachtung eines Selbstmordgefährdeten „entlassen“ hatte, verschwor sich auf mysteriöse Weise alles für des Mannes Absichten: Die Wärter waren rettungslos, bis an die Grenze des Wachschlafes, überarbeitet, der Zellengenosse soll am Abend entfernt worden sein, irgendwie hat man nicht wie vorgeschrieben kontrolliert, die ganze Nacht, wo 30 Minuten (es hieß auch schon 15) Abstand vorgeschrieben waren, und endlich war er, einmal aufgefunden, noch nicht so tot, dass man in dort für tot erklären konnte, sondern erst nach einer Fahrt ins entsprechende Krankenhaus: Herzstillstand hieß es bisher, der macht normalerweise schnell so tot, dass selbst im Falle, man hätte den Patienten unmittelbar nach seinem Erhängen am Bett damit aufgefunden und ihn nicht binnen Minuten zurückgebracht, diese Fahrt in keiner Weise mehr notwendig gewesen wäre. Klar, dass die besten Forensiker der Welt an der offiziell herauszugebenden Todesursache noch rätseln, sie konnten sich noch nicht dazu aufschwingen, einen Autopsiebericht herauszugeben, jetzt ist Mittwoch, sie haben ihn, den Epstein, oder wer immer es war (gar keiner?), seit Samstag.

Zuerst war es eine Überwachungskamera gewesen, die dummerweise ausgefallen, zudem irgendwelche Aufräum- oder Umbauarbeiten, jetzt soll es in dem Raum selbst doch gar keine Überwachungskamera gegeben haben, und so geht das Treiben munter weiter.

Das einzige Bild, das mir von Epsteins Ableben bislang bekannt, da wird er wie ein Untoter auf einer Bahre ins Krankenhaus geschoben, man sieht Schädel und Gesicht teils von der Seite, was ist das? Sieht man so friedlich und zufrieden aus, die Züge völlig entspannt, wenn man sich am Bett (also aus vierzig Zentimetern Höhe, das ist, wie gesagt, ein seltenes Kunststück) irgendwie selbststranguliert hat? Bin kein Experte, aber das sieht mir merkwürdig aus.

Eine derartige Verkettung von Nachlässigkeit, Schlamperei und weiteren genau dazu passenden Zufälligkeiten als Ursache für Epsteins saudumm herangekommene Selbstmordmöglichkeit, der, eiskalt wie immer, hat spitzgekriegt, dass alle schludern und pennen, nutzt die Gelegenheit seelenruhig: Wer glaubt denn sowas?

Des weiteren, egal wie es vor sich ging und was dann erstmal oder jetzt von Epstein noch übrig ist oder gar lebt: Da müssen mehrere mitgespielt haben. Ein Mann (nicht einmal eine Frau) allein zieht diese Sause nicht ab.

Derweil ist einigermaßen irreführend, wie die Sache jetzt von offiziellen Stellen wie von Medien von links bis rechts (!!!) psychologisiert wird, dass man allem auf den Grund gehen müsse, wobei sehr fragwürdig, was damit gemeint, was da denn „alles“ sei.

Das ist aber eine eigene Sache, die packe ich in einen Folgeartikel.

 

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