Knüppel aus dem Sack: Nazeske in den USA

In den schönen USA lernen jetzt alle Nichtlinken, dass sie nicht nur Rassisten sind (das sagt man auf der Linken schon lange, selbst der gemäßigten Linken), sondern sprechen führende Größen der Demokraten inzwischen von den Internierungslagern für illegale Einwanderer als Konzentrationslägern, Vollzugsbeamte, die kriminelle Illegale ausheben, gingen wie die Gestapo vor, und so weiter.

Nun, in Deutschland haben sich alle, die sich gegen ungeregelte Einwanderung (zumal in die Sozialsysteme) wenden, gegen den Genderismus, Klimawahn undsoweiter, nolens volens seit Jahren daran gewöhnt, „Nazis“ geheißen oder mit diesen verglichen zu werden. Es hat sich über die Jahrzehnte eine gewisse Abstumpfung eingestellt, bei vielen, mir zum Beispiel, eine Art Immunisierung gegen den Vorwurf. Zudem gilt es bei uns nur als schicklich, die AfD und ihre Anhänger in dieser Weise an den Pranger zu stellen, also eine Minderheit.

In den schönen USA nun wird die Hälfte der Bevölkerung, werden alle, die zu Trump stehen, erst jetzt damit konfrontiert, wes Geistes Kind sie seien, und zwar nicht nur von der zunehmend Gewalt ausübenden dortigen Antifanten, die ähnlich wie bei uns von linken Kreisen bis zur „Mitte“ gedeckt und kaum je ob ihrer Handlungen verurteilt werden, ähnlich wie bei uns, teilweise aber schon militanter (man taucht vor den Häusern der „Nazis“ auf, schreit, dass man nicht spaße, man wisse, wo aller Kinder seien, fordert auch einfach mal Mord, auf Twitter fordern linke Promis dazu mehr oder weniger unverhohlen auf) als selbst bei uns gegen die AfD, jetzt wurde schon scharf geschossen, die Rechtfertigung ist gegeben, gegen Nazis ist klar alles erlaubt und richtig und notwendig gerecht.

Der normale Ami ist es, noch einmal, einfach nicht gewohnt, fürs Normalsein ein Nazi geschumpfen zu werden, dass gar seine Familie bedroht wird, weil er zur Verfassung und zur Gesetzestreue steht. (Bei uns weiß ja jeder, dass Gesetzestreue bedeutet hätte, Merkel 2015 ihres Amtes zu entheben. Wir sind aber nicht Amerika, und wir haben keinen Trump.) Den Normalo irritiert das gewaltig, viele werden richtig wütend.

Es ist da auch erstmal ziemlich unerheblich (wie bei uns im Grunde auch), inwieweit die Polittröten und die gewalttätigen Antifanten wirklich glauben, dass die anderen Nazis seien, Hauptsache, die Parole zieht irgendwie, schüchtert ein, eine Rechtfertigung für so ziemlich alles gegen alles ist jedenfalls gegeben.

Dazu die offenkundige tatkräftige, arglistige Mithilfe von Google, Facebook und Twitter (die eine solche, obzwar tausendfach überführt, weiterhin lachhaft dreist bestreiten), die Gewaltaufrufe „gegen Rechts“ (man nennt es dort anders, aber es ist so ziemlich dasselbe) nonchalant tolerieren, während konservative Stimmen ohne jeden Grund wenn nicht ganz ausgesperrt, so doch über jede Art Manipulation benachteiligt werden.

„Gemäßigte“ Demokraten sehen nun  sehr wohl, dass die Sache aus dem Ruder läuft (Nancy Pelosi, als Chefin des demokratisch beherrschten Repräsentantenhaus höchstselbst, wurde von Heulbrüllheuchela Alexandra Ocasio-Cortez kürzlich mehr oder weniger direkt des Rassismus, besonders gegen „women of color“(!), bezichtigt, was sich Pelosi am Ende lieber gefallen ließ…), wissend, dass Trump nichts lieber sein kann, als eine von Radikalinskis bestimmte demokratische Partei, die, geht es so weiter, nur einen schwachen Kandidaten wird liefern können, denn der wird entweder so linksradikal sein, dass Trump nur dreimal lacht, oder er wird „gemäßigt“ sein, also ständig Rückenschüsse aus dem eigenen extremistischen Lager bekommen, so dass Trump an jedem Schnürchen ziehen kann, wie es ihm gerade geliefert.

Dass man in den USA selbst zum Thema Drittes Reich und Konzentrationsläger zweifeln darf und reden was man will, ändert die Sache erstmal gar nicht. Auch in den USA ist gesellschaftlich draußen, wer hier Fragen stellt, es setzt lediglich nicht Knast: dass die Nazis die übelsten aller Untiermenschen waren, die es je gab, steht außer Zweifel, man ist als Bioamerikaner kein Nachfahr dieser Monster, in ewiger Erbschuld aufgewachsen und sozialisiert. Und daher sitzt der Vorwurf mit nicht vergleichbarer psychischer Gewalt.

Wo also der deutsche Konservative oder Libertäre oder irgendwie hinreichend frei Denkende mindestens im privaten Kreis längst eine besondere Art des schwarzen Humors entwickelt hat, selbst in diesem Dunkel schon das Lachen gelernt, trifft die Nazeske viele entsprechende Amis immer noch wie ein Schlag ins Gesicht, geben sie es zu oder nicht.

Hier kommt nun aber das mit der nicht vorhandenen Erbschuld ins Spiel. Haben nicht wackere Amerikaner erst ihr Blut geben müssen, Nazi-Deutschland schließlich niederzuringen? Trampelt man da nicht auf den Gräbern der Gefallenen?

Macht Trump keine entscheidenden Fehler, so sieht es sehr gut für ihn aus, denn die Demokraten werden sehr wahrscheinlich weder die Rassensache wieder unter Kontrolle bekommen noch den Naziknüppel zurück in den Sack.

Hier noch was Leichtes, wirklich Lustiges dazu, hat sich doch eine ansonsten vorbildlich eifrige Nazifikantin vor dem Herrn nun selbst zu bemitleiden, weil sie sich, ja, man verzeihe mir den Ausdruck, als progressive Komödiantin vor Jahren sozusagen einmal „vernegert“ hat, was ihr jetzt, heul, niemals mehr vergessen, keine zweite Chance, die Herzlosigkeit und Ungerechtigkeit schreit zum Himmel, sie war immer lieb und fürs Gute, heul, heul:

Also fraß die Nazifikation eine zweifellos aufrechte und redliche Nazifikantin.

Wäre alles drumherum nicht so ernst, man könnte sich nur noch schütteln vor Lachen über so viel entlarvende Narretei.

 

Bisher kein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.