Grün vorgesorgt? – Endlich Öko-Stromurlaub!

Wieder einmal ein Beinahe-Stromausfall

Haben Sie genügend Kerzen im Haus? Taschenlampen mit Batterien? Wie lange dauert es, bis Ihr Frierfach antaut? Haben Sie lediglich eine elektrisch geregelte Heizung? Können Sie ohne Strom kochen?

Noch haben Sie sich das vielleicht nicht gefragt, dann empfehle ich Ihnen die Lektüre des oben verlinkten Artikels gleich doppelt.

Grüne und Greta und Kompanie sind auf dem besten Wege, Sie bald einmal in den wohlverdienten Ökö-Stromurlaub zu schicken, und im Sonderurlaub im eigenen Haus, da will man es ja besonders heimelig haben. Und fordert Sie Ihr Arbeitgeber doch für mechanische und dieselbetriebene Schutz- und Aufräummaßnahmen an, ein Rest Strom mag auch noch in manchem Stapler ausgeharrt haben, so meckert der bestimmt auch nicht, wenn Sie ein paar zusätzliche Kerzen mitbringen.

Mir scheint auch, dass keiner so genau weiß, wie schnell die Karre europaweit wieder läuft, wenn sie einmal richtig in sich zusammengebrochen ist. Zumal wenn es sehr kalt ist und sehr trüb und sehr windstill und das voraussichtlich noch lange so bleiben wird, also nichts mit Solar und Wind, und keiner hat mehr Bock, genau jetzt den durchgeknallten Deutschen den Extrastrom zu liefern, den die eigenen Leute gerade so dringend brauchen. So können politische und finanzielle Faktoren zu den schon nicht ganz so gut geklärten technischen Schwierigkeiten hinzukommen.

Ich hörte auch schon davon, der mir das erzählte ist kein Luftikus, dass europäische Länder bereits verstärkt an technischen Abkoppelungsmöglichkeiten von unserem Stromnetz arbeiten. Das heißt, an der Oder sieht man nachts dann umgekehrt, wo Polen anfängt, im Bayerischen Wald, weit oben, sieht man die Lichter der Dörfer im seligen Böhmerwald. Und zwar ratzfatz. Man sieht in Görlitz sein eigenes Bier nicht mehr, während es ein paar hundert Meter weiter, jenseits der Neiße, gekühlt und beleuchtet bleibt, die ganze Nacht.

Jaja, der Magnus sieht mal wieder schwarz. Nein. So ist es nicht. Das mit der Gefahr eines großen Stromausfalles, der auch Tage dauern könnte, mit allen Folgen, ist real. Es ist ebenso real, dass diese Gefahr mit der grünen Stromwende zumal in Deutschland zusammenhängt. Und damit wird leicht real, dass unsere Nachbarländer uns die eigene Suppe irgendwann allein werden auslöffeln lassen, oder für letztmalig verteilte Hilfslöffel sehr viel Geld verlangen.

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