Epsteins „Selbstmord“: dubiose, wirre, dunkle Nachrichtenlage

Zum „apparent suicide“ (dem „offenkundigen Selbstmord“) Jeffrrey Epsteins heißt es jetzt, er habe sich mit seiner Bettwäsche erhängt, justament, da eine Überwachungskamera ausgefallen war. Es gibt bislang kein Bild, keine nähere Beschreibung des Tathergangs, des Toten am Tatort.

Es verdichtet sich aber das Gerücht, dass der zuständige Psychiater, der Epstein nach seinem ersten vorgeblichen Selbstmordversuch auf der Vollüberwachungsliste hatte, diesen schon vor einigen Tagen von dieser gestrichen habe, so dass sozusagen gar keine Kamera ausfallen musste. Liegt das vor, so wurde es wenigstens der Öffentlichkeit nicht mitgeteilt, denn bis zum Tode Epsteins ging die ganze Welt davon aus, er stehe unter dieser Dauerbeobachtung. Und noch nicht einmal klar ist, ob er in Einzelhaft war oder nicht doch einen Mithäftling hatte.

Derweil hat sich US-Generalstaatsanwalt Barr bestürzt und besorgt gezeigt, das FBI und eine Sonderkommission sollen die Sache untersuchen.

Auffällig bei vielen Kommentatoren ist, wie sehr sie sich bemühen, an den Selbstmord zu glauben, der da stattgefunden haben soll. Ich denke, in Wirklichkeit glaubt das so gut wie keiner.

Es mag sich also mancher New Yorker wundern, wenn demnächst der Hudson ausgebaggert wird und einige tausend Laster Sand zum Metropolitan Correctional Center gefahren werden.

Tim Pool fasst einige Reaktionen sehr schön zusammen:

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