Armer Lidl! – Siegt am Ende die freche Norma?

Armer Lidl! Veggie-Volksburger bleiben liegen! Solidarität mit Lidl!

Mir geht der arme Lidl mit seinen Veggie-Volksburgern nicht aus dem Kopf.

Der hat es jetzt nämlich geschafft, 227 Gramm Gemüsepflanzerl nicht für fünf, sondern für drei Euro an den Markt zu bringen. Wie er das wohl hingekriegt hat, dass das Zeug nur noch doppelt so viel kostet wie Rinderhack? Diktiert da die Fleischmafia die absurden Preise?

Ist das, bei den lächerlich billigen Zutaten, großteils Wasser, wirklich so ein lebensmittelchemischer Gesamtaufwand, die Dinger irgendwie ansehnlich und ähnlich wie Echtfleisch schmecken zu lassen, dass es, selbst in der Volksvariante, ein veritabler Luxus, ein ernährungsphysiologisch fragwürdiger Ausflug überdies?

Wie ist es denn eigentlich mit der Energiebilanz, wenn die Herstellung eines Kilos nicht einmal eines Euros Werts an realen Zutaten bedarf, und das Ergebnis ist so teuer?

Vielleicht richtet es der Markt ja auch bald.

Die Norma bietet vergleichbare Dinger plötzlich rotzfrech um ein Drittel an.

Alle toben.

Die Norma aber siegt.

Denn vierzehn Tage später sinkt der Preis in bundesweiter Aktion noch einmal um zwanzig Prozent.

Und gleichzeitig kündigt das Unternehmen an, seine „Veggie Burgers for Everyone“ bald auch in den USA zu verkaufen, eine eigene Produktionsstätte dort sei schon in Planung. Und schon wankt dort ein Gelddruckgigant.

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