5G: Jetzt kommt das Probebraten

Zum Thema Ausbau von 5G gibt es ein paar gute Nachrichten.

Erstens scheint Deutschland gegenüber anderen hochtechnisierten Ländern glücklicherweise hintendran, es werden also Amis und Japse und Koreaner wohl zuerst probegebraten.

Sodann sagen die führenden Firmen mit den ersteigerten Frequenzen, ein Ausbau in der Fläche sei ihnen in Deutschland zu teuer. Klar, Deutschland ist ein Riesenland mit Abertausenden an kleinen Dörfern. Und erst die blöden Wälder überall drumherum.

Ja, es ist das liebe Geld, das man Millionen Privatnutzern aus der Tasche ziehen müsste, für die kaum Nutzervorteil herausspringt. Das Landei wird nämlich nur in der Stadt den schönen neuen Standard nutzen können, der Stadtbewohner hangelt sich, sobald er Hamburg-Blankenese verlässt, schon in Harburg hilflos von Mast zu Mast, vielmehr, er wird automatisch auf den alten Standard heruntergestuft.

Zudem bin ich mir auch sehr sehr sicher, dass die Mobilfunkfirmen selber Bammel vor ihrer eigenen Technik haben. Es könnten sehr schnell so viele Leute krank werden, dass es ein Milliardendesaster gibt. Natürlich nur an toten Euros und Dollars.

Man hat für Milliarden Millionen Geräte aufgestellt, und Millionen Leute hassen diese Geräte. Hilft es da, dass jede Antenne womöglich gleich mehrere Kameraaugen hat, wenn der Wille zur Zerstörung groß? Wie viele Millionen Polizisten braucht man, um Millionen Antennen zu schützen?

Ich denke nicht, dass man derlei Fragen in der Branche einfach weglacht. Die haben selber keine Ahnung, was passiert, wenn sie Millionen Menschen und Tiere und Bäume und den ganzen Rest, zumal an Insekten, dieser Strahlung aussetzen, in einem Unfang wie noch nie. Fiele gar endlich der C02-Schwindel, die Umweltbewegung könnte die Elektropest als eigentlichen Feind der Menschheit ausrufen, Millionen Exgretinisten gehen jetzt gegen die Strahlenmörder vor.

Aber immerhin, sie scheinen sich sehr gut gegen Regress abzusichern, die Firmen, die meisten Staaten wünschen den Ausbau und gewähren ihnen sehr wohlwollend allerlei Privilegien, also, dass der öffentliche Raum ihnen fast beliebig und unentgeltlich oder für eine geringe Gebühr nach Gusto zur Verfügung gestellt wird.

O, der Staat, der liebe. Der will ja nur, dass Erna durch Vernetzung nicht vergisst, ihr Baby zu tränken, dass Rob im Rollstuhl für alles vom Kühlschrank übers Garagentor bis zur Wärmflasche jederzeit Melder für ihn hat, auch wenn der Künstler gerade in Köln auf Vernissage. Ja, ein bisschen selbstfahrende Autos will er auch. Was sonst wird er wohl wollen?

Was sonst könnten Privatfirmen, wenn es vom Geld her und auch sonst sehr riskant, aus 5G wollen?

Haltmal. Wenn Google die Daten einfach hat oder gekauft hat, ist Google natürlich nicht schuld an den Strahlengeschädigten, das sind allein die Staaten, allenfalls Betreiber, die deren Richtlinien unterlaufen haben.

Wo liegt also das Problem?

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