Wer oder was denkt Google?

Was denkt man sich bei Google dazu?

Was denkt man dort, wie all jene, die man bereits demonetarisiert, gesperrt, schattengebannt, deren Zugriffszahlen und „Likes“ manipuliert, denen auf diesem Wege erhebliche wirtschaftliche Schäden verursacht wurden, wenn nicht die Existenzen genommen, darauf reagieren werden? Etwa nur damit, dass sie beleidigt auf Telegram und Bitchute gehen, wo sie kaum noch jemand wahrnimmt? Was wäre da groß zu fürchten? – Es wissen jetzt eh alle, dass wir beliebig an der Infoschraube drehen, die Linken lieben uns dafür wie nie eine große Firma je, nur Trump stört noch, aber den kriegen wir diesmal algorithmisch sehr wahrscheinlich erledigt, denn wir wissen ja, wie das Volk klickt.

Nun, die allseits Gesperrten und Schikanierten sind eben nicht eine Bande von Gescheiterten und esoterischen Spinnern und abseitigen Verschwörungstheoretikern und zumal Nazis, sondern es sind vortreffliche Leute dabei, die eben nicht damit bekannt wurden, dass sie über die beste Hautcreme oder das süßeste Kätzchen referierten, sondern über gesellschaftlich relevante Themen. Die gruppieren sich gerade neu, bauen eigene Plattformen auf, gewetterte Profis und ehrgeizige Noch-Amateure, kluge und beredte Leute, denen keineswegs der Mut genommen. Es gibt auch Demonetarisierte und Schikanierte, die der Google noch nicht ganz gesperrt hat, die dafür umso deutlicher gegen dessen Machenschaften auftreten, wobei manche schon eine Kunst daraus entwickeln, in Amerika wie bei uns, bestimmte unsagbare Wörter in ihren Videos köstlich zu umschreiben. So nimmt da auch eine besondere Art neuer Satire ihren Lauf.

Wenn man als mächtigster Konzern je (jaja, die East India Company…) gerade mal 100 000 Leute deckelt und geschäftlich plattmacht, sollte das kein Problem sein, man muss ja nicht einmal ein paar Kulis erschießen lassen. Sind diese 100 000 aber nur zu einem Drittel ernstzunehmende Medienschaffende, denen sowieso schon lange manches reicht, was hier aufgeführt wird, kann man sich schwer daran schneiden. Wie sollten diese Leute Google je wieder gut werden, es sei denn, die Firma würde unter dem First Amendment verpflichtet, für alle eine freie Plattform zu sein? Manipulationen setzten entsprechende Strafen. Dann ja. Dann wäre der Google aber tatsächlich ein ganz anderer.

Also werden diese Leute, die ihrerseits nur noch Schlechtes von Google zu erwarten haben, also, dass auch sämtliche Suchbegriffe gegen sie manipuliert, mit allem, was sie vermögen, gegen die Krake kämpfen. Google hat im Grunde die ganze freiheitsliebende nichtverschafte Menschheit gegen sich gebracht. Mit voller Absicht, wenn auch vielleicht nicht mit viel Weitblick bezüglich der mittel- bis langfristigen Folgen.

Bei mir jedenfalls haben diese Silikontalsaubeutel absolut verschissen. No way back. Normalerweise sollte es Schadenersatz geben. Für alle, gegen die manipuliert wurde.

Trump wird, zumal da es gerade ziemlich rund für ihn läuft, vor den Wahlen im November nächsten Jahres wahrscheinlich nicht zum großen Hammer greifen, aber allemal zu seiner großen Klappe, wenn zu frech gegen ihn agitiert wird. Und wenn er dann, gegen alle Googelei und Facebookerei, am Ende doch gewinnt, dann ja, halleluja, könnte schnell der Tag anbrechen, da diese Firmen Meinungsfreiheit garantieren müssen, Twitter, wenn es das noch gibt, ebenso, womit sie als größte Propagendamaschinen der Weltgeschichte gescheitert.

Wieso sollte Trump dieses monströse Pack einfach ziehen lassen? Wird er so altersmilde sein, dass er ihm einfach alles vergisst?

Und wehe, wenn es dann mal eine genauere Untersuchung gibt – man „google“ mal „Ted Cruz Google“, da gibt es schöne YouTube-Videos (die traute man sich nicht zu löschen, hehe!), auf denen der Senator Google grillt, es ist also schon was auf dem Wege – , die zum Beispiel zutage fördert, dass Google nicht nur Bilder von den Clintons verschwinden lässt, sondern auch Hinweise auf Kinderschänderringe, in Hollywood, New York, Palm Beach und auf den American Virgin Islands und drumherum. Oh, da könnte manches offenbar werden!

So, wie ich Trump einschätze, hat er längst einen kleinen feinen Stab persönlich eingerichtet, der systematisch nach politisch und möglicherweise strafrechtlich relevanten Manipulationen von Google sucht, diese archiviert und bewertet und bereits im Kontext zusammenführt, so dass der Hammer, tut es not, jederzeit geschwungen werden kann; irgendwann im Wahljahr zeigt man dann Google mal ganz vertraulich einen Teil dessen, was man hat…

Nein, so blöde kann ein derartiges altes Schlchtross wie Trump nicht sein, dass er da nicht vorsorgt, schon vorgesorgt hat. Wieso sollte er nicht Material über seine schlimmsten, mit dreckigsten Methoden vorrückenden Feinde sammeln? Nein, Trump gehört nicht zu jenen, die meinen, man müsse sich liebe Feinde nur herbeiimaginieren, und schon gebe es für alle Seiten einen wunderbaren Frieden.

Es kann durchaus so kommen, dass wir im Jahre 2021 eine der gelungensten und spektakulärsten Hausdurchsuchungen, Beschlagnahmungs- und Verhaftungsaktionen der US-Geschichte live am Schirm bestaunen dürfen, nicht einmal China oder der Iran schalten ab, indem die Google-Zentrale in Mountain View legal genommen wird.

Das Banditentum dieser Leute ist von einer Größenordnung, dass Rockefellers Standard Oil eben nur ein zu groß gewordenes Ölkartell war, in seiner Gesamtbedeutung für die Welt nicht im Ansatz vergleichbar. Sowieso reicht jede vernünftige Anwendung der Antitrustgesetze, und es ist vorbei.

Nun, man wird sehen. Ich weiß, wofür und wogegen ich stehe.

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