Von YouTubern und deren googlem Paps

Zum durchaus verwerflichen Tun im Sinne von Zensur durch Google nicht nur auf YouTube will ich, indem es jetzt auch in Deutschland viele trifft, einmal zwei andere Blicke darauf werfen.

Wer sich mit seinem Geschäftsmodell als YouTuber auf den Quasi-Monopolisten Google, der an seinen relativen Geschäftsbedingungen, wie man ja jetzt sieht, herumschrauben kann, wie er will, auch nachträglich rückwirkend jederzeit löschen, sozusagen auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, der hat eben auch selber einen unternehmerischen Fehler gemacht.

Ein härterer Libertärer als ich einer bin, wofern überhaupt, der meinte noch trockener dazu, die könnten ja froh sein, dass sie immerhin so lange wie es hielt ganz gute Geschäfte mit dem Google hätten machen können. Der Mann hat Sportsgeist.

Natürlich ist es trotzdem eine Riesensauerei. Es ist unanständig, ehrlos, am Grunde betrügerisch und steht gegen die freie Meinungsäußerung.

Die Warnung steht gleichwohl. Die Zeichen standen seit Alex Jones vor gut über einem Jahr klar auf Sturm, und überwiegend jammerte und klagte man nur bange, ob und wann es einen auch noch erwischen könne, bis dass es jetzt reihum Leute trifft, die immer alles taten, um nur immer als harmlos zu gelten, an meinen gelegentlichen Sprüchen gemessen sehr honette Leute.

Google scheint da ja auch strategisch recht klug vorzugehen. Denn allem Anschein nach lässt man die Sperren gegen deutschsprachige alternative Anbieter nicht mit dem Algorithmus-Rasenmäher durchlaufen; eher filtert der nur vor, und man hat eine menschliche „Task Force“, die durchaus mal da mal dort zuschlägt, maximale Angst und Verunsicherung beim Rest zu schaffen, keiner weiß, wie lange sein Kanal noch steht, schön weiter Stress machen, so ist es optimal. Sie können ja sogar schon einen Redlichen in Verruf bringen, in Verdacht setzen, indem sie ihn nicht abschalten.

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