Von Christen und Kretins und Gretins

Der Begriff des „Gretins“ wie des „Gretinismus“, abgeleitet von der Heiligen Greta und dem französischen Wort Kretin, scheint Raum zu gewinnen.

Als mitschuldig Beteiligter an dieser Verbreitung muss ich nun zu meiner großen Schande gestehen, dass ich die Wortherkunft von „Kretin“ nicht wirklich kannte (oder vergessen?), lediglich parat, dass der Kretin aus dem Französischen stamme und in etwa Volldepp bedeute.

Potzblitz, wie hat mir das passieren können!

Die Nachsuche ergibt nämlich, dass der Begriff aus einer altfranzösischen Form für „christlich“ herrührt, den man dann wohl etwa ab dem achtzehnten Jahrhundert sozusagen für so dumm wie ein völlig unschuldiger Jesus allgemein für geistig erheblich Minderbemittelte zu verwenden begann, was sich bis in mein unschuldiges Deutsch schleppte, bis eben.

Aber es passt ja. Zudem lache ich über die Leute, die über Greta Kretinismus verbreiten wollten und nicht gesehen haben, dass das fast zwangsläufig überspringen müsse, den Namen also, wie zudem im Zusammenhang mit Goethes Faust und dem Gretchen dort, recht fahrlässig herausgesucht haben, allerdings nicht darüber, wie diese Skrupellosen ein psychisch schwer krankes, zurückgebliebenes Mädchen gnadenlos vernutzen. Ich sehe das durchaus als eine Form von politischem Kindesmissbrauch, Meuthen von der AFD hat es wohl schon so benannt.

Dumm bis zur Heiligkeit, so soll ein russisches Sprichwort lauten.

Nachtrag

Selbst dort regt sich schon erster Spott:

https://www.faz.net/aktuell/technik-motor/make-germany-greta-again-16304042.html

Ach, gerade nochwas.

Götter, schickt mehr Greta vom Himmel“

„Die Thunbergisierung schreiten munter voran und erreicht auch die Salzburger Festspiele“

Von Manuel Brug in Überschrift und Unterüberschrift auf Welt+ heute.

Bisher 2 Kommentare

2 Antworten auf „Von Christen und Kretins und Gretins“

  1. Es gibt eine alte Geschichte von dem Flavius Josephus, dem römisch-jüdischen Geschichtsschreiber, worin er über die Kreuzigung von Jesus berichtet, daß jener, der dann wirklich am Kreuz landete, ein gewisser Karabbas gewesen sein soll, wobei die Betitelung soviel bedeutet wie Volldepp, also franz. Kretin. Ihm gab man dann den öffentlichen Beinamen Christus, von griech. gesalbt (engl. anointed), deswegen „der Gesalbte“, auch genannt „der Auserwählte“ (engl. chosen one). Gesalbt, auserwählt, im Sinne von zum Opfer, zum Tode bestimmt. Die Bezeichnungen „gesalbt“ und „der Auserwählte“ wiederum , sind die Namensbedeutungen des ägyptischen Gottes Seth (siehe selbst hier: https://en.wiktionary.org/wiki/Seth), der symbolisch für Chaos und Verderben steht. Nach christlicher Sicht wäre dieser Gott Seth wohl am ehesten mit dem biblischen Satan gleichsetzbar, dem Gott der falschen Juden. Zu denen sehr passend hier etwas zu lesen ist:

    Offenbarung 2:9 Ich weiß deine Werke und deine Trübsal und deine Armut (du bist aber reich), und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans.
    (Es steht ebenso auch in Offenbarung 3:9).

    Also wen oder was beten die Christen wirklich an? Wissen sie überhaupt selbst, wem sie nachlaufen? Ist es heute am Beispiel von Greta Thunberg nicht ebenso? Den Leuten wird eine angeblich die Welt rettende Ikone, eine neue Prophetin vor die Nase gesetzt, ähnlich dem Jesus Christus, und alle laufen ihr blind und dumm hinterher, wie es auch bei ihm der Fall war und ist. Immer nach dem selben Schema, denn es funktioniert ja immer so gut. Aus Satan wurde Luzifer, der Lichtträger, auch das paßt auf Greta Thunberg wie die Faust aufs Auge. Sie schreitet mit der Fackel „ihr müßt alle in Panik geraten – ich rette euch“ an der Spitze der Klimawandel-Jünger. Und wer ihr nicht folgt, der ist des Todes, ebenso ist es im Falle von Jesus Christus. Angefangen hat dieses Sektentum mit Moses und seiner „ehernen Schlange (Nechuschtan)“. Schlange, biblisches Symbol für Satan.

    4.Mose 21:9 Da machte Mose eine eherne Schlange und befestigte sie an das Panier; und es geschah, wenn eine Schlange jemanden biß und er die eherne Schlange anschaute, so blieb er am Leben.

    Ob da nun eine Schlange an einem Feldzeichen hängt, ein Jesus Christus am Kreuz oder eine Greta Thunberg die Auserwählte spielt, das bleibt sich im Grunde gleich.

    Nur es gibt eben auch Leute, die riechen den Braten, dazu gehörten schon damals zu Zeiten von Jesus, die ungläubigen Juden, wohlgemerkt die echten Juden.
    Interessanter Weise übersetzt Google, der weiß ja alles, das Wort Juden auf Jiddisch, also nicht Hebräisch, und so ist es auch korrekt, so:

    יידנטום

    eydntum.

    Das Wort eydntum liest sich nicht nur so, sondern meint auch Heidentum. Denn Buchstabe für Buchstabe das Wort Juden von Jiddisch ins Deutsche übertragen, wird zu Heiden.
    J=I=E (gesprochen eh, rückwärts He), Y=I=U, D=D (gesprochen de), N=N (gesprochen en). Was bedeutet, Juden = Heiden.

    1. @ Love

      Hallo Love, ich habe gerade Deinen vielschichtigen Beitrag gelesen. Den Schlussteil mit der sprachlichen Interpretation muss ich mir noch genauer anschauen.
      Ansonsten habe ich ja von Anfang an darauf hingewiesen, wie die Figur der Greta herausgesucht wurde, wobei hier je die Dreistigkeit so hyperchristlich weit geht, dass die Erlöserin-Weltneugebärerin-Jungfrau nicht nur körperlich und mental ganz offenkundig zurückgeblieben ist, wer weiß, was das Mädchen gegen Asperger und Autismus schon all für Pillen reingedreht bekommen. Die Welt weiß wenigstens grob, wie es liegt, und damit, meinten wohl die Strippenzieher, sei sie und ihr Werk nur noch unantastbarer. Das geht aber gerade nicht so aus, wie die sich das vorgestellt, denn die Kritiker an der Gretamania stürzen sich ja nicht auf das arme Mädchen, sondern die so verbreiteten Lügen, die Aufhetzung der Jugend, die erbarmungslose Vernutzung eines verwirrten Mädchens, das vom Autismus zum Größenwahn gebracht wurde.

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