Merkel lobt Rechtsbruch – Bald „Fridays for Freedom“-Demos?

Frau Merkel hat jetzt die Klimaschulschwänzer um Greta ausdrücklich für ihren Aktivismus gelobt. Damit hat sie massenhaften Rechtsbruch für die gute Sache begrüßt. Anders als bei der großen gesetzeswidrigen Schleusung, wo sie ihn selbst durchgesetzt hat.

Eltern, die ihr Kind einen Tag vor Schluss in die Ferien mitnehmen, werden weiterhin bestraft. Schuleschwänzen darf man nur fürs Klima, dann aber jeden Freitag. – Und was wäre, wenn es Donnerstagsdemos gegen die unkontrollierte Masseneinwanderung und für die Anwendung geltender Gesetze gäbe? Für den baldestmöglichen Abzug der US-Besatzungstruppen? Ebenfalls „schulfrei“?

Zeter und Mordio schriee man da, dass da Kinder in unverantwortlicher Weise aufgehetzt und politisch missbraucht würden, harte Strafen für schwänzende Schüler und Maßnahmen gegen die faschistischen, rassistischen, unverantwortlichen Eltern würden gefordert, die Jugendämter müssten aktiv werden und Eltern gegebenenfalls das Sorgerecht entziehen undsoweiter.

Aber nein, wo kämen wir denn hin, dürften Schüler nicht nur eines professionell eingetrichterten Wahnes halber demonstrieren, sondern auch gegen massenhaften Rechtsbruch durch die Regierung sowie die Gefährdung der sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Grundlagen Deutschlands?

Keck wäre es natürlich, wenn es am Freitag höchstselbst Gegendemos gäbe oder ganz einfach Demos zu anderen wichtigen und richtigen Sachen.

Erlaubte man nun auch dies, wäre bald jeder Freitag kein Schultag mehr sondern Demotag. Erlaubte man es nicht, wäre zu erklären, weshalb man nur fürs Klima die Schule schwänzen beziehungsweise zur Demo gehen darf. Eine gute Gelegenheit für Bildungspolitiker und Rektoren, sich vor der Jugend in Sachen real existierender Demokratie zu profilieren. Besorgten Kindern und Jugendlichen, die sich mit aller Kraft für das Gute einsetzen, milde entgegenzutreten, das gebiete die Menschlichkeit, wo aber Extremisten Kinder letztlich gegen alle und alles aufhetzten, da dürfe man nicht tatenlos zusehen.

Vielleicht erleben wir ein derartiges Kuriosum schon bald. Es müssen sich nur ein paar beherzte Demoorganisatoren mit ein paar hellen Schülern und Eltern zusammentun (am besten Sachsen), und dann mal einfach am Donnerstag oder am Freitag loslegen. Da kann ich mir wirklich vorstellen, dass sehr schnell die mediale Hütte brennt.

Um nicht zu deutschtümelnd aufzufallen, wären durchaus auch englische Motti wie „Fridays for German Freedom“, „Fridays for Justice“, „Fridays for more Teachers“ zu erwägen. „Thursdays there’s Thugdays“ wären Demos gegen Straßenkriminalität, Messerstecher, Vergewaltiger, Terroristen, Gangs: ein Aufruf an die Politik, alle, zumal Kinder und Jugendliche, wirksamer zu schützen. „Thursdays there’s Themedays“: jeden Donnerstag ein wichtiges Thema.

Bisher kein Kommentar

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.