„Kultureller Marxismus“? – Kulturelle Zersetzung

In letzter Zeit kommt bei uns wie im angelsächsischen Sprachraum unter Konservativen, Libertären, Patrioten und Freigeistern vermehrt der Begriff des „cultural marxism“, des kulturellen Marxismus auf, damit die zersetzenden Machenschaften der Globalisten von Grünen bis Google auf einen Nenner bringend.

Das ist zwar keineswegs grundfalsch, man könnte Mao hinzutun, das Schlagwort sitzt, greift meines Erachtens aber doch zu kurz. Allein schon wie das Judentum und der Islam gehätschelt werden, das klingt mir nicht nach Marx. Ich bezweifle auch, dass Marx daran begeistert gewesen wäre, wenn jede durchgedrehte Selbstverwirklichungsmutter hätte aus ihrem Sohn kurzerhand ihre Tochter machen können. Marx und Gangstarap? Marx und Christopher Street Day?

„Cultural Masonism“, kulturelle Freimaurerei als Begriff, der auch nicht alles umfasst was betrieben wird, umfasst meines Erachtens schon mehr, als „cultural marxism“.

Ich habe den Marx nicht durchgewälzt, doch soweit ich informiert, wollte der im Kommunismus keinen beliebig abdrehenden und gegeneinander aufgehetzten Pöbel, allerlei Sekten, ein ideologisches Durcheinander, dass die Schwarte kracht. Also, dass man immerzu die Rassenkarte ziehen muss und dann den Scheiß mit dem Klima noch extra.

Im Grunde ist es kulturelle Zersetzung. Da braucht es nicht Marx noch Mao noch Maurer vorn im Namen.

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