Jeffrey Epstein: Jetzt auch noch Mossad

Im Fall Jeffrey Epstein ist jetzt nicht nur herausgekommen, dass Ex-Arbeitsminister Acosta, weiland Softdealhändler mit Epsteins Anwälten, einschließlich Unterhosen-Dershovitz, erklärte, man habe ihm weiland bedeutet, Epstein sei „intelligence“, also in Ruhe zu lassen, sondern überdies das mit dem Saudipass und den Verbindungen zu einem britischen Milliardär Maxwell und dessen Tochter, jener Maxwell schließlich irgendwie nackert vom Bootle gekippt, Leiche aber zum anschließenden Staatsbegräbnis nach Israel verbracht…

Ja, und so, wer hätte es gedacht, wird jetzt darüber spekuliert, ob Epsteins Netzwerk nicht vom Grunde her ein Mossad-Netzwerk sei: die Möglichkeit lag schon so lange nahe, wer noch ernst genommen werden will, wird sie wenigstens nicht leichthändig vom Tisch fegen.

Derweil scheint Bill Clinton bezüglich der Häufigkeit seiner Flüge im Privatjet Epsteins zu lügen, vorhin meinte er vier Flüge, auf der Insel sei er nie gewesen, registriert sind über zwanzig, mal sehen, was das wird, auch mit Dershovitzens Unterhose.

Indessen erklärt Trump, der seinen wie beschrieben unglückseligen Arbeitsminister verlor, indem alte Bilder, wohl auch noch ein Video mit Epstein, zuvor schon Sprüche von ihm aufgetaucht, dass er ihn vor vielen Jahren aus seinem Club in Palm Beach geschmissen habe und seitdem keinen Kontakt mehr mit ihm. Er sie nie auf jener Insel gewesen. Man solle die Leute befragen, die mit Epstein dahingeflogen seien.

Und immer noch ist nicht im Ansatz klar, wie der Mann vom kleinen Highschool-Lehrer zu seinen Milliarden gekommen ist. Von seiner Hedge-Fond-Firma sind keine nennenswerten Handelsaktivitäten bekannt. Es ist nicht einmal mehr klar, wie lange, genau ab wann er an der Dalton-School gearbeitet hat, und ganz besonders, ob es der Vater des jetzigen verantwortlichen Generalstaatsanwaltes war, scheidender Schulleiter, der Epstein einstellte, oder der später auf obskursten Wegen wandelnde Nachfolger, indem die Jahrbücher genau für die entsprechende Zeit irgendwie nicht mehr einsehbar.

Und nachdem er 2009 so fein rausgekommen war, war er sofort wieder in der feinsten New Yorker Gesellschaft zugange, 2010, wenn ich’s richtig habe, flaniert der mit Prinz Andrew durch den Central Park.

Seine Lustinsel, oder auch Quäl- und Kompromittierinsel, US-Virgin-Islands, uneindeutige Rechtslage, da sind vor einigen Tagen wohl einige Keller ausgebrannt, heiße tropische Winde bliesen den Zigarettenstummel eines Wachmanns hinunt in die dürren Unterhölzer des abwesenden Milliardärs.

Ich wünsche mir, dass sich das alles noch wirklich richtig ausweitet.

Bisher 4 Kommentare

4 Antworten auf „Jeffrey Epstein: Jetzt auch noch Mossad“

  1. Vor kurzem hast Du geschrieben, dass Du sehen willst, dass die Talsohle überschritten ist. Ich denke, die Epstein Affäre ist ein Beweis dafür. Warum wird dieser nicht mehr beschützt wie bisher? Ist es nicht mehr möglich? Ich erwarte auch, dass dies der Beginn einer radikalen Säuberung ist – blockweit. David Icke hat einmal gesagt, dass Satanismus und Pädophilie der Leim ist, der die Kabale zusammenhält. Und jetzt wird dieser Leim aufgeweicht…

    1. @ Hugin

      Der Leim wird immerhin aufgeweicht. Hier kaum beachtet, nimmt das Thema Epstein in den USA breiten Raum ein. Wenn sie mal einen Dershovitz und einen gewissen Clinton und am besten noch jenen Prinzen mitdrankriegen…

    1. @ Hugin

      Oliver Janich zeigt in seinem neuen Video, dass jetzt ein gewisser Gerge Nader unter Bundesanklage wegen Kinderpornosachen steht, Hauptzeuge in der Mueller-Untersuchung gegen Trump von wegen Russlanddeals. Eben habe ich Dershovitz im Interview auf TRT (türkischer Naschrichtensender, staatlich) gesehen, da mache ich gleich wahrscheinlich noch etwas dazu: saganhaft, wie der da rausschwätzt. Ja, noch ein paar Hiebe mehr, und es mag wirklich Bewegung in die Sache kommen. Da sind ja immer noch viele versiegelte Anklagen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.