Google und der Greta-Effekt

Die einflussreichste Einzelfirma der bekannten Weltgeschichte, Google, fährt ob ihrer Hybris wahrscheinlich bald in einem mythesken Ausmaß vor die Wand. Es ist davon auszugehen, dass das gleich und zumal später als epochales Ereignis wahrgenommen werden wird.

Man hat den Fehler gemacht, in seinem frevelhaften Übermut, sich zu der Welt größtem Zensor aufzuschwingen, derart überall, wie noch keiner vorher gesehen ward. Man hat damit die gesamte denkerische Elite des Planeten gegen sich gebracht, indem man sie täglich benachteiligt und ihre Verleumder fördert. Da steht kein Halm an Sympathie mehr. Keiner wollte diesen Kampf. Google hat ihn allen angezwungen. Na dann.

Google ist im Grunde nur noch zu retten, wenn die Firma nahtlos Teil einer Weltdiktatur werden kann. Mindestens China und Russland aber sind so nicht dabei, und so klappt das nicht.

War Google vor Jahren noch so klug und verschlagen, dass man nur kleine Seppel wie mich herunterstufte, so hat der Laden inzwischen alle Hemmungen, merkwürdig aufzufallen, aufgegeben, demonetarisiert und sperrt nach Lust und Laune auch sehr harmlose, lang etablierte Leute mit hoher Reichweite. Google hat sich damit Millionen Feinde zugezogen, fraglos. Man scheint sich bislang nicht daran zu stören. Man hat auch jede Maske fallen lassen, wen man zu zerstören trachtet, wen man fördert. Man hat gar gesagt, dass es Trump nicht noch einmal geben solle, alle Mittel gegen ihn einzusetzen seien. Der Heilige Sankt Google hat sich in den offenen politischen Kampf gegen die Meinungsfreiheit, gegen den ersten US-Verfassungszusatz, in dreistem Angriff begeben, unzweideutig, geplant, in vollem Vorsatz, aus niedersten Beweggründen.

Ich nenne es inzwischen den „Greta-Effekt“. Weil das mit Greta irgendwie geht, meinen welche, zumal die Freunde solcher Show, es gehe jetzt jederzeit alles mit allen.

 

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