„Fridays for Future“: Merkel auf dünnem Eis

Ich will der Kanzlerin Gutheißen der Klimademoschulschwänzerei von noch einer weiterreichenden Perspektive her angehen.

Merkel hat jetzt die große CO2-Steuer angekündigt. Noch ist die Katze nicht aus dem Sack, wer wie belastet werden soll. Es wird mit Sicherheit Proteste geben. Werden die jungen Gretinisten dann brav für die Regierung schulschwänzmäßig auf die Straße gehen, Rechtsbruch im Sinne der Regierung jetzt auch im Zusammenhang mit konkreter Tagespolitik erlaubt, ja gewünscht? Wird es da nicht ein bisschen kritisch?

Allzumal ja nicht einmal klar, ob die Gretinisten mit dem Merkelpaket zufrieden sein sollen; vielleicht wollen die Drahtzieher bald auch noch Merkel in ihr selbst mitgeschaufeltes Klimagrab stoßen?

Merkel hat die ganze Bewegung, indem sie ihr einseitige Rechtsfreiheit zugesprochen, in ihrem Sinne heiliggesprochen; sie habe von Greta, der Gasseherin, gelernt; erst diese Bewegung habe der Politik auch der Bundesregierung auf die Sprünge geholfen: Wie nimmt sie das wieder weg, wenn die Gretinisten gegenüber ihren lauen Maßnahmen ganz und gar nicht guttun?

Ein Freund spottete derweil, in den Sommerferien, wo es kein schulfrei fürs Demonstrieren gibt, da wolle er mal sehen, wie viele eifrige Schüler in dieser Zeit freitags noch aufkreuzten. – Und in der Tat las ich heute, dass Greta höchstselbst zur Großdemo in Berlin gerade mal tausend Schülerchen beigebracht hätte, was heißt, dass es vielleicht auch nur fünfhundert waren. Das war dann nicht einmal eine Radler- oder Stadtteildemo.

Ich gehe aber davon aus, dass dieser üble Spuk noch nicht so schnell an uns vorbei; solange der Klimalug weiter durchgepeitscht wird, wird man auf Agitation der Jugend nicht verzichten: also dürfte der Zinnober mit den Freitagsdemonstrationen mit Anfang des Schuljahres wieder mühelos an Fahrt aufnehmen können, jedenfalls, wenn die Drahtzieher das so wollen.

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