5G sieht aus wie Google und Greta

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https://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article196922617/Vodafone-Netz-fuer-neue-Mobilfunktechnik-5G-geht-an-den-Start.html

aufmerksam durchliest, der darf als 5G-Speptiker schon ein wenig gut zwischenatmen.

Beide beschriebenen Anbieter für Deutschland leisten auch in absehbarer Zeit fast nichts, und das zu sehr hohen Kosten. Ein paar Knoten in ein paar Städten und kleineren Idiotengemeinden mit betrunkenen Bürgermeistern. Und selbst die bringen kaum mehr als vorher.

80 Euro und auch deutlich mehr dafür, fast nirgends mehr zu haben als für 20. Das ist eine gewagte Art der Markteinführung. Gar nicht einkalkuliert scheint, dass sich auch in Deutschland – wie in Belgien schon Brüssel und in der Schweiz der Kanton Genf, soweit ich’s weiß – Städte oder Gemeinden dem Ausbau verweigern könnten, mindestens den Aufstand proben.

Die müssen Abermilliarden da hineinstecken, und ob sie die je wiederbekommen, das ist äußerst ungewiss. Für den Normalbürger läuft so schon alles schnell und gut genug. Und nur wenn man den abmelken kann, mag sich die Sache je lohnen.

Für mich persönlich ist mal eins klar: Ich erkläre hiermit Karlstadt-Rohrbach zur 5G-freien Zone. Ich mache, drohen hier Antennen oder sie werden einfach installiert, einen Riesenrabatz, friedlich, aber bestimmt in der Sache.

Es scheint, wie als ob diese beiden Unternehmen mal den Fuß in die Tür gestellt hätten, jetzt aber nicht wirklich wissen, wie sie vorgehen sollten, außer den anderen Konkurrenten herabzusetzen und seiner im Vergleich zum eigenen ärmlichen teueren Angebot eifrig zu spotten.

Klar, viele Leute sind handysüchtig. Das heißt aber nicht, dass die alle 60 Euro mehr im Monat zahlen für praktisch nichts. Das Ganze könnte rein wirtschaftlich ein Rohrkrepierer werden, und in dem Falle lachte ich darauf besonders herzlich.

Da fällt mir ein, mal so zum Spaß, dass ich einen Satz ziemlich starker Taschenlampen habe. Was, wenn ich so eine 5G Antenne, genau fokussiert, keinen Anwohner sonst lichtstörend, damit anleuchte, als freier Dorftaschenlämpler, in Gegenstrahlung wider jene, die mir angezwungen ward?

Wäre das ein illegaler Lichtangriff? Ein mittelbarer Aufruf zu Sachbeschädigung? Selbst schon Sachbeschädigung? Aufwiegelung des Volkes?

Überall, wo große, zumal nasse beblätterte Bäume stehen, da hat es die neue Technik, so ließ ich mir sagen, ohnehin schwer. Das ergibt sich in Deutschland mit dreißig Prozent Waldfläche (Parkflächen und Stadtbäume und Dorfbäume nicht gerechnet) an nicht wenigen Orten. Eigentlich müssten alle Bäume weg. Denn sie werfen unerträgliche Funkschatten.

Haben die sich wirklich so grandios vertan? Der Wille so viel größer als das Machbare? Fährt das „Internet der Dinge“, das neue Zeitalter, in dem alles mit allem jederzeit funkvernetzt sein soll, gerade vor unseren Augen auf die Wand, schon bevor es sich überhaupt erst richtig ausbreiten konnte?

Mal sehen. Zunächst sehen die für mich aus wie Google und Greta.

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