YouTube & Co: Zensurizensura

Ich bin wahrlich froh, dass ich letztes Jahr beschloss, eben doch keine Lehrvideos auf Youtube hochzuladen: ob der Befürchtung, nach vielleicht dem dreißigsten auf einmal von der Plattform zu fliegen.

Ein Freund meinte, wofern ich lediglich Deutschlehrvideos ohne politische Inhalte machte, könne das doch nicht passieren.

Pfeifendeckel.

Erstens reichte es inwischen leicht, ein Antifant verzeigte mich bei YouTube wegen irgendwelcher Sachen, die von mir sonst schon im Netz stehen. Zweitens ist Deutsch an sich „rechtsradikal“, jedenfalls, wenn man es ohne Genderwahn lehrt.

YouTube begnügt sich ja keineswegs damit, einzelne Videos, die beanstandet werden, zu sperren. Dieser Säuladen löscht, wenn er Lust dazu hat, einfach über Nacht alles. Man hat sich also gerade viel Mühe eine Existenz aufgebaut, und ratzfatz ist sie im Eimer.

Die Drohung mit Zensur wirkt also schon vorgreifend. Bei mir jedenfalls hat das funktioniert.

Man möchte mich nun dafür einen Feigling schimpfen. Es kommt aber noch hinzu, dass ich eine Firma unterstützte, deren Zensurarm (mal abgesehen von allerlei Manipulationen) so weit reicht, die schon gezeigt hat, wie sie mit Unliebsamen umspringt. Ich unterstützte also einen verlogenen Drecksladen, der Leute, die ähnlich denken wie ich, ohne jeden Aufruf zu Gewalt, einfach entfernt, während auf der Antifantenseite alles geht.

Klar, bislang treibt es YouTube in dieser Hinsicht noch nicht so krass wie Facebook und Twitter, indes, soll das ein Trost sein? Und, wie lange noch?

Man sieht ja auch schon, wie Leute wie Oliver Janich bei ihren YouTube-Auftritten bereits jedes Wort auf die Goldwaage legen, also eifrig Selbstzensur betreiben, um nicht gesperrt zu werden.

Sowieso: Was genau ist denn beispielsweise ein „rassistischer Inhalt“? Ist es etwa einer, wenn ich den massenhaft grassierenden unbeanstandeten antiweißen Rassismus anprangere? Vermutlich. Denn das ist ein Beweis dafür, dass ich ein böser weißer Rassist bin.

Die Grenzen können jederzeit beliebig verschoben werden, und so geschieht es auch.

Ja, in Europistan steht YouTube auch juristisch unter Druck, so zu handeln. Antifa hurra, Patrioten pfui.

In den USA aber nicht, First Amendment sei Dank. Und doch schmeißt man Leute raus, einfach so, weil sie einem nicht passen. Das Argument zieht also nur sehr begrenzt.

Was also tun? Schwergängige Alternativen wählen? Wie lange dauert es, bis es dort genauso geht, zumal man die ja schon teils von Diensten wie PayPal abschneidet?

Einstweilen bin ich ziemlich ratlos.

Man kann hier sehen (5.Juni), wie man sich erklärt.

Als beispielhaft gut wird „smartbrowngirl“ gleich zu Anfang genannt. „…to empower women of colour“

Man stelle sich vor: „smartwhiteboys“: „…to empower white men“

Weiße Männer ermächtigen?

Jaja, Google ist gegen Rassismus.

Heuchler, Lügner, Schakale.

https://youtube.googleblog.com/

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