Von Fliegen, Bildschirmen, Strategien, Mythen, der Wissenschaft und 5G

Ich weiß nicht, wie es mit bei der gemeinen Stubenfliege allgemein mit der Elektrosensibilität bestellt ist, aber wenigstens die Rohrbacher Rasse fühlt sich auf meinem Bildschirm offenkundig sauwohl. Sooft ich sie dort auch mit dem Tabaksbeutel erwische, die Viecher scheinen derart süchtig danach, dass sie das nicht schreckt. Sie sind zwar durchaus schnell, grade ist schon wieder eine da, wachsam auch, aber doch wohl keine Intelligenzbestien, denn inzwischen habe ich wieder Übung, warte, bis ich meist lethal treffe. Zack! Das war sie.

Vielleicht opfern die aber auch einfach eiskalt ein paar Pioniere, um sich schonmal strategisch auf 5G vorzubereiten. Haben die einen heimlichen König?

Dazu fällt mir gerade diese Geschichte wieder ein, vielleicht geht das, oder es ist eben doch nur eine Geschichte.

Ein Einzelhäftling, in Isolationshaft, der Mann hatte also viel Zeit und nicht viel zu tun, genervt mag auch er gewesen sein, der zog einen Meter über seiner Pritsche einen Strich an der Wand und erschlug so lange nur all jene, die sich darunter setzten, bis sich dahin keine mehr verwagte. Der betrieb also Erziehung oder auch Evolution pur.

Ehrlich gesagt scheint mir das ein wenig an den Haaren herbeigezogen, aber, wer weiß?

Vielleicht sollte ich mal eine Weile nur noch die am Bildschirm hinrichten und sehen, wie das wirkt.

Wissenschaft ist schließlich besser als immer nur Dahervermuten.

Nachtrag

Ich glaube, es hackt. Mir egal, das mit der Wissenschaft. Seit zehn Minuten – äh, wollte ich gerade hinschreiben – keine mehr am Schirm, und justament ist eine da, jetzt platt.

Und ich dachte gerade, das halte ich nicht aus, sie überall sonst krabbeln und bumsen und surren zu lassen.

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