Vom dreihundertvierunddreißigsten Strategeme (III)

Der aufmerksame Leser wird den beiden Vorartikeln entnommen haben, dass ich diese sehr wahrscheinlich aus eigener Erfahrung heraus verfasste.

Das war vielleicht wiederum nicht besonders klug, aber ich denke, dass es mal einer so zu sagen hatte.

Es mag nicht viele geben, die das erfassen können oder das Beschriebene gar aus eigenem Erleben kennen, doch habe ich wenigstens denen damit möglicherweise ein paar Ansätze geliefert.

Ich habe den Handschuh hiermit aufgenommen.

Öffentlich.

Ich habe hier nicht von ein bisschen „Schwarzer Magie“ geredet. Von etwas ganz anderem. Bald schreibe ich zum Ausgleich von allerlei Eierkuchen.

Bisher 10 Kommentare

10 Antworten auf „Vom dreihundertvierunddreißigsten Strategeme (III)“

  1. @ Magnus

    Eierkuchen. Da mache ich mit. Hier gleich ein paar Zutaten, wenn es Dir recht ist, bitte….

    Hierarchie und die wertvolle Gleichheit der Menschen.

    Keine Gleichmacherei. Der einzige Hintergrund für Gleichheit besteht in der Wertigkeit: Jeder Mensch ist gleich wertvoll. Wer ist dagegen? Mir egal. Ich weiß es besser. Jeder Mensch ist gleich wertvoll. Hier endet die Gleichheit.

    Ab jetzt gibt es nur noch die Individualität, die Verschiedenheit. Das ist Menschenrecht. Ja, ja, ich weiß, einer der einsitzt, einer der arbeitslos ist, eine die säuft, die sind nicht gleich wertvoll. Falsch. Diese Menschen sind alle gleich wertvoll. Macht nichts, das verstehen viele nicht. Es ist die Schwingung (oh je, wer kann schon Schwingung verstehen!-Wie kann ich nur dieses Wort verwenden?) Ok Fortsetzung folgt.

    1. @ Gigi

      Wie viel gleichen Werts ist denn jeder voll? Gibt es da einen Gesamtwert an Wert, den man jetzt durch bald acht Milliarden dividiert, und dann hat jeder seinen gerechten Teil daran, egal, was er tut? Und wenn da noch eine Milliarde nachwächst, wächst dann der Gesamtwert so mit, dass weiterhin jeder die gleich große Portion hat, die von vorhin?
      Wie „wertvoll“ ist denn ein Mensch als gleich wertvoll?
      Ja, klar, jeder ist gleich wertvoll, nämlich allwertvoll.
      Und wenn es wirklich eng wird?
      Ansonsten, ist es nicht so, wüsste ich gerne mal wie viel Pfund Wert jeder wiegt, gleich ob Kinderschänderkönig oder Hebammenausbilderin.

  2. @ Magnus

    insgesamt gefällt mir Dein Schreiben oben an mich sehr gut. Es ist sprachlich perfekt. Jedes Wort passt und die Fragen sind sehr intelligent gestellt.

    Die Antwort auf den Kinderschänderkönig steht bereits auf Artikel „Lernen aus den nicht gemachten Fehlern“ am 27. Juni 2019 um 16:14 Uhr. Leider musste ich einen Großteil „blind“ weiter schreiben, weil ich nicht mehr wusste, wo ich jeweils was platziert hatte, indem Du vom Blog Ferien hattest. Sozusagen.

    Noch einmal zum gemeinen Verbrecher: Dieser erzeugt bei Verfehlungen, auch Wiederholungs- und sehr schweren Verfehlungen eine nicht gute Schwingung. Das hat nichts mit seinem gleichen Grund-Wert zu tun. Ungewogen jetzt. Sonst wären ja die Ausgangspositionen ungerecht. Das Ganze ist eine Frage des freien Willens, wo sich ein Mensch mit seinen Begabungen und Schwächen hinstellt und was er tut.

    In der Haut eines Kinderschänderkönigs möchte ich nicht stecken, weil die vielen Leben, die er danach mit Sicherheit als zerstückeltes Abtreibungsopfer, als grausam misshandeltes Kind, oder als Sklave inkarniert, möchte ich nie und nimmer auf mich nehmen. Nun wirst Du sagen: – Da geht es einem permanent geschändeten Kind keinen Deut besser, nur weil der seine Konsequenzen satt abbekommt. – Da stimme ich Dir zu. Ich verzweifle auch regelmäßig an diesem Drama hier und wollte es gerne sofort beenden. Doch wer bin ich, dass ich meinen Willen ober den Willen von so vielen Anderen stellen möchte oder könnte?

    Das Drama ist gemeinsam beschlossen und gemeinsam hängen wir mit drin. Es kann sich einer läutern und freiwillig bei sich selbst anfangen, doch damit hat sich das Ganze schon. Wo sind die Widersprüche? – Ich würde das gerne bis zum Geht nicht mehr diskutieren, weil jede Sichtweise ist sehr interessant und wertvoll.

    LG Gigi

    1. @ Gigi

      Ich kenne das verlinkte Musikstück, und es gefällt mir. Was, wenn es mir nicht gefiele? Und so?
      Ich will keine Links hier, die ich ohne Śinnzusammenhang zu prüfen habe, mich dann, einmal reingeraten, auch noch dafür rechtfertigen müssen, dass ich einen nicht brachte.
      Für mich ist das nur ärgerliche Arbeit; es bringt nicht weiter.
      Den nächsten Link ohne echten Eigentext und Sinnzusammenhang gebe ich Dir nicht frei bzw. dann einfach das Ganze nicht.

  3. @ Magnus 29. Juni 2019 um 13:32 Uhr

    Wert ist.
    Liebe ist.

    Wenn Du Liebe gibst, dann erschöpft sie sich nicht, sie wird mehr! Liebe die Du gibst, wird reflektiert und wächst so in jeder Sekunde. So ähnlich ist es auch mit dem Wert. Er kann sich nicht erschöpfen und aufbrauchen. Ich bin sehr froh über Deine Betrachtung, denn sie zeigt, wie die Meisten von uns denken. Wir haben von klein auf gelernt, in diesen kleinlichen, konstruierten, materiellen Schemen zu denken.

    Dass es darüberhinaus etwas gibt, das sich nicht erschöpft, aufbraucht oder abnutzt, dazu wurden wir nicht konditioniert. Der Gewinn muss jedes Jahr gesteigert werden. Das ist das Credo in unserem Wirtschaftssystem. Da darf es nichts geben, das einfach da ist, sich nicht aufbraucht oder wertgemindert wird dadurch, dass es mehr Menschen gibt, oder in andere Kategorien aufgeteilt, eingeteilt, werden kann, über das keine Macht ausgeübt werden kann!

    Wert oder Liebe eines Menschen ist keine Handelsware, kein Verhandlungsposten, nichts, das an der Börse verschachert und vermarktet werden kann. Wert und Liebe sind da und keiner sieht es? Das ist eine interessante Entdeckung für mich, wow! Danke Magnus. Ich finde Du hast das sehr deutlich herauskristallisiert. Es braucht nur Dich, nicht viele Kommentatoren. Du hast es auf den Punkt gebracht.

    Wie viel Pfund Wert kann ich Dir nicht beantworten, Du weißt, ich bin keine Mathematikerin, noch sonst irgendwie sehr gescheit und gebildet. Vermutlich ist es so, dass jeder Mensch eine Erinnerung in den Zellen gespeichert hat, etwas, das uns erinnert an das absolute Licht, an die absolute Wonne, an die Absolutheit des Ursprungs, das uns jederzeit zugänglich werden kann, unter bestimmten Umständen oder Voraussetzungen. Außer den gefestigten Erscheinungen wie unser Körper, der eine bestimmte Form aufweist und nicht jeden Tag umgeändert werden kann, wie das jetzt einige gerne tun würden – und den anderen starren Geleisen in unserem Leben – wie zum Beispiel: Glück in der Liebe oder eben keines, äußerer Reichtum, oder eben keiner und so weiter… also außer diesen Starrheiten haben wir in gewisser Weise die ganz große Freiheit.

    Ein Beispiel: Mir fällt eine Vase runter.

    1. Ich fluche
    2. Ich jammere
    3. Ich quengle
    4. Ich beschuldige jemanden, er hätte mich abgelenkt
    5. Ich lasse alles liegen und gehe aus dem Haus
    6. Ich rufe jemanden an, der mir zuhört
    7. Ich lache
    8. Ich wische einfach alles auf, ohne Gefühlsregung
    9. Ich gehe zum PC und schreibe einen Kommentar
    10. Ich beschuldige die römisch-katholische Kirche

    Diese Liste wäre unendlich fortzusetzen. Also habe ich in meinem Rahmen, der scheinbar gefestigt ist, tausende von Möglichkeiten, w i e ich mit einem Erlebnis umgehe. Hast Du schon einmal damit experimentiert? Sich nicht steuern zu lassen von einem automatischen Trieb, der immer gleich, immer die selbe Reaktion hervorbringt und nie etwas Neues.

    Hatte ich auch lange. Jetzt gelingt es mir öfters, etwas total Neues zu tun. Einfach Umwege zu fahren mit dem Rad, oder rückwärts zu gehen auf einer Wanderung. Wenn mir etwas runterfällt einfach beobachten, was es mit mir macht. Bei absolut gleichem Wert. Wenn, dann ist ein Menschenleben gleich viel wert, wie ein Anderes, wie jedes Andere. Es kommt nur darauf an, was i c h selber aus meinem Leben mache. Terrorisiere ich meine Mitmenschen, oder bringe ich sie zum Lachen, oder zum Nachdenken?

    Niemand ist eine Insel. Wir sind alle miteinander verbunden. Das ist kein Scherz. So, wie die Zelle in meinem linken Zeh weiß, wie es meiner Leber geht, so weiß ich in meinem Unbewussten, ob in Moskau jetzt ein Rad umfällt, oder ob im Pazifik ein A-Bombe hochgeht. Zweites stört mein Empfinden von Gerechtigkeit und Unversehrtheit, obwohl ich das gar nicht bewusst im Alltag wahrnehme.

    Das ist nicht Esoterik, das ist Bewusstsein, Magnus. Es ist so einfach, unsere Welt wäre so einfach zu verstehen, wenn wir uns nach innen öffnen könnten. Die meisten Menschen sind so vollgestopft mit Schuldgefühlen, dass sie sich nicht trauen, in sich hineinzuhören. Alle Weisheit liegt in uns. Ich bin neugierig, was Du mir zu sagen hast. Deine Fragen inspirieren mich und holen aus mir die Erinnerung. Danke, Gigi 🙂

  4. @ Magnus 29. Juni 2019 um 13:32 Uhr

    Das Gewicht des Wertes. Wir haben den Wert auf dieser Welt sehr wohl schon gewichtet. Siehe:

    https://www.humanrights.ch/de/internationale-menschenrechte/aemr/text/

    und

    https://www.echr.coe.int/Documents/Convention_DEU.pdf

    Ich werte beide schriftlichen Werke als den Versuch, jedem Menschen die gleichen Rechte in der Gemeinschaft einzuräumen. Das könnte Deine Frage nach dem Gewicht des Wertes eines jeden einzelnen Menschen oder der Masse beantworten.

    Kinderschänder zum Beispiel haben keine Ahnung von diesen beiden Werken, die ein Bemühen darstellen, diesen Wert des Einzelnen und auch den Wert der menschlichen „Masse“ insgesamt zu präzisieren und bewusst zu machen. Sogar im Bereich des Militärs gibt es Gesetze und Bezeichnungen, wodurch auch einem Kriegsgefangenen ein gewisses Maß an Würde erhalten bleibt. Für mich ist das zwar Kosmetik, weil der Krieg selbst schon alles über die Menschheit aussagt, die immer wieder bereit ist, da mitzumachen, und es werden diese Gesetze nicht immer korrekt eingehalten, wie durch Organisationen, etwa durch AI, immer wieder bekannt wird. Trotzdem ist bewiesen, dass sich Gruppen von Menschen zusammengetan haben, um diese beiden Werke als humane Grundlage für die Menschheit zu verfassen.

    Die viel gepriesene „Ägyptische Hochkultur“ kannte den gleichen Wert eines jeden Menschen nicht, weil sonst würde es damals keine Sklaven gegeben haben. Der Freie Wille eines jeden Einzelnen, sowie ganzer Gruppen, hätte nicht dem entsprochen, was die Ägypter mit Menschen machten, die nicht die Lobby und anderen Hintergrund hatten, sich gegen diese Ausbeutung zu wehren.

    Der gleiche Wert eines Menschen hat in Europa dazu geführt, dass alle studieren dürfen, ohne Rücksicht auf Herkunft und Vermögen. Der Hintergrund dieses Gedankens war vielleicht einer, damit in großem Stil Ideologien zu verbreiten und die Eltern zu entmündigen, denn wer gescheiter ist, als die Eltern, dessen Moral-Kodex ist entsprechend ein anderer.

    Erst ab dem Punkt, wo der Wert eines jeden Menschen gleich ist, egal ob gesund, krank, tüchtig, linkisch, jung, alt, erst ab diesem Punkt beginnt Gerechtigkeit. Durch Anerkennung des: Du bist, du bist gut so – fallen Negativ-Posten wie Schuldgefühle, Ausgrenzung, Minderwertigkeit weg und die Harmonie kehrt ein. Erst dann, wenn jeder gleich geachtet ist, dann hört Krieg auf, fällt Ideologie weg, weil wem will ich denn dann noch etwas beweisen, oder wem will ich dann noch dagegen halten, mich einlassen oder jemanden bekämpfen? Wir sind gleich gut. Lasse ich mich mit jemandem ein und kann danach sagen: „Ich achte und ehre dich – gehe deinen weiteren Weg in Frieden und Harmonie“ – genau ab dann ist es kein Fehler mehr, mich mit jemandem einzulassen, jemandes Freund auf Zeit zu sein, mit jemandem auf Zeit glücklich zu sein.

    Dieser Kommentar bezieht sich eindeutig auf eine von Dir gestellte Frage und ich bitte Dich, ihn freizuschalten. Danke, Gigi 🙂

  5. @ Magnus 29. Juni 2019 um 21:09 Uhr

    Was für eine Frage! Wenn es Dir nicht gefiele? Und so?
    Du bist ein freier Mensch. Immerhin im Rahmen dessen,
    was mich betrifft. Auf mehreren Ebenen.

    Was das System betrifft bezweifle ich diese Freiheit etwas,
    auch was u.A. mich betrifft, aber das ist, nein, nicht Relativitätstheorie,
    auch nicht Maximaltheorie, sondern Verschwörungstheorie –
    nicht Verschwörungstheologie. Alles Liebe, Gigi 🙂

    NS: Das mit den Links geht Ok. Ist ja Dein Blog, Deine Verantwortung, Deine kostbare Zeit. 🙂 Danke für den Raum, den Du mir hier gibst. :-)(

  6. @ Magnus 30. Juni um 15:07 Uhr

    Was machen die UN? Was macht die EU?

    Nicht das, was da in der Europäischen Menschenrechts-Konvention steht?

    Dann finde ich es Zeit, sie daran zu erinnern.
    Machen wir das gemeinsam?

    Ich finde diese beiden Werke einen guten Ansatz. Einen Anfang.
    Einen Schritt in die richtige Richtung. Wir sollten uns zusammentun
    und da unsere Zeit reinstecken und weitermachen!

    Gemeinsam. Gemeinsam sind wir stark.

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