Nazis gegen Google

Nicht über lange, und Antifa, Linke und Grüne werden große Solidaritätsdemos für Google veranstalten. Schließlich steht das Unternehmen, indem seine allgemeine Menschenfreundlichkeit, sein Eintreten für Fairness und gegen Hassrede inzwischen nicht mehr Gegenstand irgendeines Zweifels, unter Meinungsterrorangriffen der Nazis und Faschisten. Unter dem Motto „Save Google“ wird man alles geben, damit das Weltwahrheitsministerium gerettet und vor denen dauerhaft geschützt wird.

Mahnwachen überall. Die Sprecherin der Bewegung, Silke Abdullah, schildert es so: „Wenn wir Google nicht retten, werden überall die Nazis und Faschisten übernehmen. Wieder werden alte weiße Männer den Planeten mit Rassismus überziehen und gnadenlos versklaven. Sie werden in ihren Palästen dazu lachen, wie die ganze Welt ein einziges Konzentrationslager wird. Wir fordern die Kanzlerin auf, dem US-Kongress wie dem US-Präsidenten umgehend in einem offenen Brief mitzuteilen, dass jede Einmischung in die inneren Angelegenheiten Googles als offene Angriffskriegserklärung verstanden werden wird, mit allen Konsequenzen. Diesen Krieg werden die USA verlieren.“

Die Süddeutsche Zeitung meint dazu, die Forderung sei verständlich, man solle diese Sache aber erst vor den UN-Sicherheitsrat bringen. Erst wenn die USA sich dort mittels eines Vetos gegen eine Feindstaaterklärung im Falle eines Angriffs auf Google endgültig entlarvt hätten, solle die Kanzlerin entsprechend handeln. Ähnliche Stimmen erheben sich quer durch den Blätterwald.

Die Bundeswehr unter von der Leyen ruft bereits Reservisten ein. „Die USA waren immer unser bester Freund, doch muss ich gerade als Frau sagen, dass wir jetzt kurz vor einer roten Linie stehen.“

Joschka Fischer meldet sich zur Sache und meint: „Wenn es je sinnvoll war, in einen Weltkrieg zu ziehen, wenn Deutsche je einen gerechten Krieg geführt haben, dann wird es dieser sein. Krümmt man Google nur ein Haar, so muss als erstes Ramstein eingenommen werden, denn die Atomwaffen dort, die werden wir noch bitter nötig brauchen.“

Jaja, so war das.

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