Mount Everest: Dekadenz ganz oben

Am Mount Everest verrecken derzeit Leute wie die Fliegen im Stau. Denn bei gutem Wetter rennen alle da hoch, schmale Wege.

Alles voller Müll und Leichen, denn wer könnte die bergen?

Dekadenz also ganz oben angelangt.

Und das fängt schon weit unter dem Gipfel an.

Immerhin, die Leichen stinken nicht als trieben sie ersoffen im Kongofluss.

Und sind sie zudem prima Ersatzteilläger. Wer sich seinen Anorak zerreißt oder einen Handschuh verliert, kann sich jederzeit bedienen.

Im Netz gibt es schöne Fotos dazu.

Bisher 5 Kommentare

5 Antworten auf „Mount Everest: Dekadenz ganz oben“

  1. @ Magnus

    darf ich mir was wünschen? Ixh wünsche mir gute Nachrichten.
    Ich wünsche Dir gute Nachrichten. Ich wünsche uns allen gute Nachrichten.

    Sollen alle nur mehr höfliches, lustiges, köstliches, herrliches erleben
    und davon reden und schreiben. Es gibt immerhin kein Gaudium-Verbot.
    Lachen ist gesund. Wenn einige so doof sind und auf die höchsten Berge
    steigen, dann müssen sie eben mit der dünnen Luft dort oben klar
    kommen.

    Einige Möchtegerns weniger. Damit kommt unsere Erde klar.
    Klingt hart, ist reiner Selbstschutz. Schließlich können wir unten
    gebliebenen nicht für alles verantwortlich sein, oder? Also,
    gibt es was herrliches, nettes, übertrieben normales zu berichten?

  2. Die Torte

    Ein Mensch kriegt eine schöne Torte,
    Drauf stehn in Zuckerguß die Worte:
    „Zum heutigen Geburtstag Glück!“
    Der Mensch ißt selber nicht ein Stück,
    Doch muß er in gewaltigen Keilen
    Das Wunderwerk ringsum verteilen.
    Das „Glück“, das „heu“
    der „Tag“ verschwindet,
    Und als er nachts die Torte findet,
    Da ist der Text nur mehr ganz kurz.
    Er lautet nämlich nur noch …“burts“ ….
    Der Mensch, zur Freude jäh entschlossen,
    Hat diesen Rest vergnügt genossen.

    Eugen Roth

  3. @ Salute Magnus 01:17 Uhr

    wow, toll, danke. Hier gibt es eine „Wurzelwelt“. Da gibt es die verrücktesten Wurzeln zu bestaunen. Wurzeln haben spezielles, hartes Holz. Oft wächst es gedreht und auch die Färbung kann sehr speziell sein.

    Ich war jetzt zwei Mal etwas höher unterwegs. Hier gibt es viele Berge, dort oben ist die Luft richtig würzig. Ich meine so auf ca. 1000m Seehöhe. Meistens gibt es einen kleinen See oder eine andere natürliche Attraktion. Meine Sammlung, die ich jedoch nur in Gedanken mitnahm:

    Ein Rehbock auf der gemäßigten „Flucht“ vor mir, eine Blindschleiche, massenweise Mücken, richtig große, schwarze, Vögel bei der emsigen Futtersuche, Moos, echter Sonnenschein, richtiges Brunnenwasser. Das Letzte habe ich in meine ausgespülte Trinkflasche gefüllt und mit nach Hause genommen. Steht jetzt in meiner Wasserkanne, auf dem Energiemuster von Reisblüte.

    Weiters habe ich eine halbe Blase an der rechten Ferse abbekommen, die sich aber wieder von selbst heilte, etwas Bräune auf den Beinen und etwas Röte in meinem Gesicht. Eine kleine Vermehrung meiner Rückenmuskulatur und viel Ruhe und Frieden im Herzen. Ciao Gigi 🙂

    1. @ Gigi

      Halbe Blase reicht. Die Wurzel habe ich heute nochmal nachgebürstet, jetzt liegt sie hinten im Lager zum Nachtrocknen. Und, ja, bizarr sieht sie aus.

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