Fünf Tage fürs Klima

Ich denke mal an ein paar Tage Stromausfall in Deutschland. Klappt wohl am besten bei Windstille und minus zwanzig im Januar, wenn auch wenig Sonne. Die Franzosen heizen mit Elektro wie die Gedopten, unsere Kohlekraftwerke sind von Klimarettern besetzt, Ende im Gelände.

Die Kinder haben kein Netz und drehen daher so richtig durch. Auch die modernen Gas- und Ölheizungen fallen aus, da elektrisch gesteuert. Suppe und heißen Tee kochen, wie denn?

Die ganzen Friersachen bei den Lebensmittelmärkten sind binnen zwei Tagen angegammelt, oder man schafft sie nach draußen, zur Abholung durchs Volk. Das weiß nicht, wie die verarbeiten, ebensowenig wie Linsen und Kompanie, greift sich also sämtliche verbliebenen Käse- und Wurstwaren. Zur Arbeit gehen, wozu?

Selbst in den Migrantenunterkünften wird es ganz schnell lausig kalt, ebenso bei den Antifanten in der Roten Flora. Da man garantiert nicht vorbereitet, trifft man sich solidarisch beim Aldi.

Wo kommt das Trinkwasser her? Bei allen Idioten frieren bald die Leitungen ein. Die haben nämlich nie gelernt, dass man rechtzeitig das Wasser ablässt und viel davon noch abzweigt, für kommende Tage, da die PET-Flaschen schnell alle ausgesoffen oder weggeräubert.

Die Funknetze sind platt, also hat kein Dummbatz mehr Navi im Auto, um noch irgendeinen Weg an die Adria zu finden, wofern er dafür einen guten sparsamen Diesel, der vollgetankt. Slowenen und Italiener haben selber genug Probleme, lassen eh keinen Nordflüchtling mehr durch.

Veganer müssen in Schweineställen nächtigen, denn dort gibt es die letzte verbliebene, natürlich erzeugte Wärme.

Da ein paar Radiosender Notstromaggregate haben, sitzt man frierend ums Radio, irgendein Nachbar hat eins mit Batterien. Da kann man noch hören, wie es in Berlin, Hamburg und Köln inzwischen auf den Straßen zugeht.

Überall gehen die Fensterscheiben der kapitalistischen Schweine zu Bruch, und die haben weder Folie noch Nägel, das Schlimmste abzuwenden.

Die Polizei schützt sich nur noch notdürftig selbst. Diese an allem schuldigen Faschisten haben auch weder Folie noch Nägel für ihre besteinten Stationen, ziehen sich zu ihren Familien zurück. Immerhin reicht der Sprit des Steifenwagens noch bis dort. Und sie nehmen ihre Dienstwaffen und sämtliche Munition mit, wer wollte es ihnen verdenken.

Nach fünf Tagen ist die halbe Republik verwüstet, in den Krankenhäusern geht fast nichts mehr.

Eine Notregierung übernimmt das Land. Es sind die Grünen in Alleinherrschaft. Die erklären dem Volke, dass es jetzt endlich begreifen müsse, wie schlimm das mit dem Klimawandel sei.

Das ganze Volk jubelt und ist ab jetzt bereit zu jedem Verzicht.

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