Demut? – Achtung vor dem Ganzen!

Vor ein paar Tagen fiel mal wieder das Wort „Demut“, die solle man haben, meinte der andere.

Bei dem war ich nun wirklich über diese Sichtweise überrascht, denn der ist kein Christ und ein von mir überaus geschätzter Freigeist.

Ich entgegnete, dass Demut nunmal das Gegenteil von Mut sei, und ohne den gehe ja außer Sklaverei so gut wie gar nichts im Leben. Demut vor wem oder was?

Er darauf, man müsse sich halt immer im klaren darüber sein, welch winziger Teil man vom Ganzen sei, wie wenig man nur bislang davon begriffen habe.

Ja, sicher, und sei es nicht ein wesentliches Ziel des Menschen, immer mehr davon zu verstehen, brauche es nicht genau dafür auch immer den Mut statt der Demut?

Ich weiß nicht mehr, wie sich die Sache dann genau drehte, doch bald waren wir uns darin einig, dass man anstatt von Demut eher von Respekt oder auch Achtung vor dem Ganzen sprechen solle.

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